Gesunde Autonomie

Verein zur Förderung einer gesunden Autonomieentwicklung von Menschen e.V.

Vorträge, Referentinnen und Referenten

In Kürze lesen Sie hier die aktuellen ReferentInnen-Liste.




Marion Adler / Dieter Kowiarz

 Wer bin Ich im Hier und Jetzt?

Unverarbeitete traumatisierende Erfahrungen aus der Vergangenheit beeinflussen unser Da-Sein, Denken, Fühlen und Handeln in der Gegenwart. Um die psychisch unerträgliche Realität der traumatischen Erlebnisse, der unaushaltbaren Gefühle und Körperempfindungen zu überleben, sind wir gezwungen, das Unerträgliche ins Unbewusste abzuspalten und unsere Ganzheit aufzugeben. Fortan nehmen wir uns selbst und die gegenwärtige Realität gefärbt durch die „Brille der Vergangenheit“ wahr.  Wir realisieren nicht vollständig, dass die traumatische, lebensbedrohliche Situation vorbei ist und befinden uns unbewusst immer noch im Kampf-, Flucht- oder Erstarrungsmodus um zu überleben. Das hindert uns daran, im Hier und Jetzt unsere Identität und Wahrheit zu erkennen und unseren Körper und den eigenen Willen bewusst wahrzunehmen. Dies hat weitreichende Konsequenzen für unser gesamtes Leben und unsere Beziehungen und führt oft zu weiteren Traumatisierungen. 

Mit der Anliegenmethode der IoPT werden diese innerpsychischen Dynamiken bewusst. Abgespaltenes kann integriert werden. Mit dem Fühlen und Erkennen der eigenen Identität und Wahrheit finden wir in einem schrittweisen Prozess zu unserer Ganzheit und leben im Hier und Jetzt.

Dieser Workshop bietet Gelegenheit, die Anliegenmethode anhand eines praktischen Beispiels kennenzulernen. 

Marion Adler, Identitätsorientierte Psychotraumatherapie (dreijährige Fortbildung und laufende Supervision bei Prof. Franz Ruppert), Somatic Experiencing® (Dr. Peter Levine), Integrale Somatische Psychologie (Raja Selvam), z. Zt. Weiterbildung in NARM (Neuro-affektives Beziehungsmodell, Lawrence Heller).

Dieter Konwiarz, Heilpraktiker für Psychotherapie, Identitätsorientierte Psychotraumatherapie (dreijährige Fortbildung und laufende Supervision bei Prof. Franz Ruppert), Somatic Experiencing® (Dr. Peter Levine), Integrale Somatische Psychologie (Raja Selvam), z. Zt. Weiterbildung in NARM (Neuro-affektives Beziehungsmodell, Lawrence Heller).

Marion und Dieter arbeiten seit 2014 in eigener Praxis in Königstein bei Frankfurt am Main (Gruppen- und Einzeltherapie).

www.anliegen-aufstellen.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Birgit Assel

Birgit Assel

Die Identitätsorientierte Psychotraumatheorie und Therapie (IoPT) in der Einzelbegleitung

Das Einzelsetting mit Klienten braucht einen anderen Rahmen als ein Gruppensetting. Es gibt keine weiteren Resonanzgeber, sondern nur mich als begleitende Therapeutin und den Klienten, der mir sein Anliegen anvertraut. Im Einzelsetting steht die Begegnung zweier Menschen im Vordergrund, der Klient steht mit seinem Anliegen und seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt. Die Traumaarbeit der IoPT ist eine Arbeit in kleinen Schritten. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass es mir gelingt, eine Vertrauens- und Beziehungsbasis aufzubauen, so dass sich der Klient bei mir sicher fühlt.

In meinem Workshop möchte ich vermitteln, wie die IoPT in der Einzelbegleitung angewendet werden kann und wie ein für den Klienten sicherer „Rahmen“ gewährleistet wird.

Birgit Assel, Sozialpädagogin und Traumatherapeutin, Mitautorin in dem Herausgeberband von Franz Ruppert „Frühes Trauma“ und Autorin des Online Magazins „Rubikon“. Seit 1998 bin ich in eigner Praxis tätig und seit 2009 Anbieterin von Weiterbildungen, Aufbaukursen und Supervisionen.

www.igtv.de 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Harald Banzhaf

Harald Banzhaf

Ich muss oder ich bin?

<Beschreibung folgt.>

Dr. med. Harald Banzhaf, Facharzt für Allgemeinmedizin, Sport- und Präventivmedizin, Umwelt-, Betriebs-, Sozialmedizin, Naturheilkunde und Akupunktur, Manuelle Medizin, Applied Kinesiology, Arzt für moderne Mayr-Medizin. Seit 1996 Praxis für integrative Medizin und Leitung des Heilkundezentrums Zollernalb. Lehrbeauftragter an der Universität Tübingen. Seit 2007 zertifizierter MBSR-Lehrer. Seminare für Entwicklung und Heilung. Initiator des Projektes „achtsame Medizin“. 2-jähriges Train-the-Trainer Programm in Mindful Leadership an der Uni Witten-Herdecke. Seit 2011 identitätsorientierte Aufstellungsarbeit und Traumatherapie nach Prof. Dr. Ruppert, München mit regelmäßiger Weiterbildung und Intervision. Trainer für gesunde Führung in Unternehmen und im Gesundheitswesen. Co-Autor von „Meditieren heilt“ zusammen mit Prof. Dr. Stefan Schmidt und „Mein Körper, mein Trauma, mein Ich“ zusammen mit Prof. Dr. Franz Ruppert.

www.dr-banzhaf.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
 

Joachim Bauer

Die Entwicklung von Ich und Selbst

Vortrag zum Thema seinen aktuellen Buches: Wie wir werden, die wir sind. Die Entstehung des menschlichen Selbst durch Resonanz.

 

Univ.-Prof. Dr. med. Joachim Bauer, geb. 1951, Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut (Lehrtherapeut, Supervisor), Facharzt für Innere Medizin, Psychiatrie und Psychosomatische Medizin, Professor auf Lebenszeit an der Universität Freiburg im Breisgau, Gastprofessor an der IPU Berlin Director at the European School of Governance EUSG (Berlin)

www.psychotherapie-prof-bauer.de/ 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Detlev Blechner

Detlev Blechner

Ich verstehe mich noch nicht

Anliegen ermöglichen es Menschen sich spiegeln zu lassen, welche Körper- und welche Lebenserfahrungen Einfluss auf die eigene Identitätsentwicklung genommen haben. Im positiven wie im negativen Sinne. Überlebte psychische und physische Verletzungen haben als Traumafolge, dass die realen Zusammenhänge einer unaushaltbaren Lebenssituationen in sich zerfallen und in Teilinformationen im Körper aufgespalten werden. Nach dem Durchleben eines Traumas übernehmen in einer Überlebensbiographie z.B. intellektualisierende Überlebensverhaltensweisen fortschreitend die Kontrolle in einem zunehmend emotionslosen Überleben.

Unsere ursprüngliche Fähigkeit ein gefühlvolles Ich- Bewusstsein mit einem vital wachsendem gesunden Willen,

- als ganzheitlicher neurophysiologischer Körperwachstumsprozess,

- mit einem neuropsychologischen Identitätsentwicklungsprozess,

- durch die Förderung gesunder-intellektueller Denkfähigkeiten zu erleben,

wird in ihrem traumabiografischen Verlauf empfindsam gestört.

Wir Menschen sind energetische Wesen, die durch die Verschmelzung der Samenzelle in der Eizelle entstehen, diese Entstehungsenergie ist für jeden Menschen einzigartig. Von diesem Moment an fließen in unserem heranwachsenden Körper verschiedenste Energieströme, die für ein gesundes Wachstum sorgen sollen. Das fortschreitende Körperwachstum könnte eine einzigartige Identität in seinem einzigartigen Resonanzraum erschaffen.

Die emotionale Bindung zur Mutter speist dieses Wachstum, fördert und / oder bremst die Entwicklung. Somit sorgt die Bindung zur Mutter für Gegenresonanzen, welche bereits mitfühlende Annahme oder existenziell bedrohliche Ablehnung in sich tragen und so Verwirrung in eine ursprünglich gesunde Ich-Resonanz bringen. Die ersten Traumata entstehen bereits hier und sorgen für die Grundlage folgender Lebenstraumaerfahrungen.

Durch regelmäßige Anliegenarbeiten wird es möglich, behutsam eine gesundende ICH -  WILL - Resonanz neuronal nachzuentwickeln. Um so nach und nach eine Zeitreise zu seinen Anfängen zu machen, dabei seine Überlebensstrategien und Fremdidentifikationen erkennen zu lernen und aufzugeben, damit erlebte Traumata sich aufklären und traumatisierte Gefühle sich integrieren können.

Ich lerne MICH neu zu verstehen und in meinen zunehmend einfühlsameren Resonanzen anzunehmen. So entsteht die Grundlage für psychisch-gesundendes Bewusstsein und körperlich-gesundende neuronale Prozesse. Ich beginne zu leben, statt zu überleben.

 

Detlev Blechner, geb. 1960, Diplom Sozialwissenschaftler, arbeitet mit Praxis in Hannover, seine regelmäßigen Seminarangebote gibt es in Hannover und Köln.

www.detlev-blechner.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
 

Vivian Broughton

Vivian Broughton

Identität, Anliegen und Ich

Das sind die grundlegenden Konzepte der IoPT-Arbeit, sie haben eine dynamische Beziehung zueinander in unserem Denken und in der Praxis und wir orientieren uns daran bewusst oder unbewusst. Die Frage „Wer bin Ich?“ ist eine grundlegende und lebenslange Frage, die wir erforschen können. Damit machen wir uns zum Mittelpunkt unseres Lebens. Wer sonst sollte im Zentrum stehen? Wenn wir andere zum Mittelpunkt unseres Lebens machen, versuchen wir von ihnen die Antwort auf diese Frage zu bekommen. Aber wer könnte uns darauf eine wahre Antwort geben können? Wenn es jemand versucht, dann fügt er nur den Zuschreibungen, die wir ohnehin schon in uns tragen, eine weitere hinzu. Sich selbst zum Mittelpunkt des eigenen Lebens zu machen, ist weit davon entfernt, selbstbezogen oder narzisstisch zu sein. Es ist eine völlig gesunde und logisch richtige Idee. Wie kann ich zu einem anderen Menschen gut sein, wenn ich es zu mir selbst nicht bin?

Die Beziehung zu uns selbst und diese drei Konzepte (Identität, Anliegen und Ich) sind alles, was wir benötigen. Wir werden diese im Workshop weiter praktisch vertiefen.

 

Vivian Broughton arbeitet seit 30 Jahren als Psychotherapeutin und kooperiert seit 2004 eng mit Prof. Ruppert. Sie hat drei Bücher geschrieben, zwei über Franz Rupperts Theorie und Praxis. Sie lebt und arbeitet in London und macht Seminare in Istanbul, Singapur, Berlin und in den Niederlanden. Sie leitet Supervisions- und Support-Gruppen für IoPT-Praktiker in London und Utrecht.

www.vivianbroughton.com 
info@vivianbroughton.com

 

Carena Christina Common

Ich oder noch Wir?

Traumata welche schon vorgeburtlich geschehen können, verhindern dass Menschen ein eigenes ICH entwickeln. Für die ICH-Bildung und -Entwicklung braucht der heranwachsende Mensch die primäre Bindungsperson, seine Mutter. Steht diese emotional und körperlich nicht zur Verfügung, fehlt das Gegenüber zur ICH-Bildung. Hat sich die ICH-Bildung nicht entwickeln können, ist auch eine spätere gesunde Abgrenzung von der Mutter nicht möglich und es bleibt beim symbiotisch verstrickten WIR – Mutter und Kind. Die unerfüllte Bedürftigkeit des Kindes nach Liebe, nach wahrgenommen und geschützt werden, bleibt unbewusst suchend im weiteren Leben als dominierende Urkraft im Vordergrund. Sie unterbindet eine reale Wahrnehmung der gesunden Bedürfnisse.

Ein Ausstieg aus dieser Abhängigkeit bedeutet den Einstieg zum eigenen gesunden ICH sein. Im Workshop wird eine Selbstbegegnung angeboten.

 

Carena Cristina Common, mein Weg zur Traumatherapeutin begann über die Bildhauerei und Körpertherapie. Meine Studien in Psychologie, Anatomie, Hypnotherapie nach Milton Erickson, Osteopathie, Somatic Experiencing nach Peter Levine, Jahresgruppe und Fachseminare bei Michaela Huber, Sexualtherapie bei Ulrich Clemens, Integration prä- und perinataler Erfahrungen nach Ray Castellino, IoPT bei Franz Ruppert, vertiefende Weiterbildung der IoPT Traumaarbeit bei und mit Vivian Broughton, sowie das Betrachten, Verstehen, Fühlen und stetigem Heilungsprozess durch Integration meiner eigenen, früh begonnenen Traumbiografie habe ich mir den Weg zu dieser wundervollen Arbeit gebahnt. Dafür bin ich zutiefst dankbar.

Ich arbeite langjährig in eigener Praxis in Berlin, Schwerpunkt meiner  traumatherapeutischen Begleitung ist die Einzelarbeit. Parallel begleite ich Gruppen für Junge Erwachsene und biete IoPT Kleingruppen in Tagesseminaren an.

www.ccc-therapie.de
info@ccc-therapie.de

Annemarie Denk

Annemarie Denk Will ich leiden oder leben? 

Krankheiten und Körpersymptome können unser ganzes Leben einnehmen – so sehr, dass sich alles nur noch darum dreht. Erkrankungen des Rückens und Bewegungsapparates, Atemwegserkrankungen, Stoffwechsel- und Herzkreislauferkrankungen sind laut Kassenärztlicher Vereinigung die am häufigsten behandelten Erkrankungen in ärztlichen Praxen in Deutschland.

Wir hoffen auf Behandlungen, die unser Leiden und damit unser Leben wieder verbessern sollen. Doch oft tritt das Gegenteil ein: Die Krankheit chronifiziert oder wechselt von einem Körpersymptom in das andere. Ein psychischer Zusammenhang wird oft nicht erkannt. Im Gegenteil: Danach gefragt, ist es in der Familie vermeintlich besonders harmonisch. Eine glückliche Kindheit, nahe familiäre Bindungen, schöne Erinnerungen werden erzählt. Ungute Erlebnisse und Gefühle sind ausgeblendet und positiv überdeckt. Verstärkt diese Haltung den Weg in das Leiden? Vermeiden wir uns dabei selbst, um nicht zu spüren, wie es uns wirklich ergangen ist? Begeben wir uns in der Folge in Opferhaltungen und werden zum Täter an uns selbst? Schützen wir dadurch unsere frühen Bindungspersonen und halten uns im Leid fest?

Diesen Fragen werden wir im Workshop in einem Kurzvortrag mit Erfahrungsbeispielen aus der Praxis und in einer Selbstbegegnung mit der Anliegenmethode nachgehen. Wir werden erforschen, was uns ursächlich so tief verletzt hat, dass wir mehr leiden und überleben als leben wollen.

 

Annemarie Denk, Dipl. Soz. Päd. (FH), Einzel-, Paar- und Familientherapeutin, Gesundheitspädagogin, Medizinstudium, Hypnotherapie. Seit 1998 tätig in ärztlichen Praxen (Schwerpunkt: Schmerz, Stress, Entspannung, unerfüllter Kinderwunsch, Psychoonkologie), in der Schmerztherapie der Paracelsusklinik München und in eigener Praxis. 2012 Fortbildung in Identitätsorientierter Psychotraumatherapie bei Franz Ruppert. Mitautorin des Buches „Frühes Trauma“ und des Buches „Mein Körper, mein Trauma, mein Ich“. Seminare und Einzelarbeit. Seit 2017 Dozentin an der KSH München.

www.medibalance.com
denk@medibalance.com

 

Bente Fjeldstad

Bente FjeldstadWie leben als Überlebende eines Abtreibungsversuches?

Ist es möglich, sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen und zu leben, statt nur zu überleben, wenn das bloße Dasein von Beginn an nur ein Überlebenskampf war? Wenn der Bauch unserer Mutter und ihre Arme ein gefährlicher Ort für uns waren? Die Überlebensstrategien, die wir daher entwickeln mussten, können sehr heftig sein und unser Leben als Jugendliche und Erwachsene sehr schwierig werden lassen.

Dieser Workshop ist ein Angebot, die Möglichkeiten zu erkunden vom Überleben zu einer freieren Form des Lebens zu finden in gutem Kontakt mit den eigenen gesunden Anteilen.

 

Bente Fjeldstad ist Traumatherapeutin in Oslo. Sie macht Ausbildungen bei Marta Thorsheim und Franz Ruppert seit 2010. Seit 2011 arbeitet sie in Gruppen und im Einzelsetting und in Supervisionsgruppen. Sie ist Ausbilderin am Institut für Traumaarbeit in Norwegen.

www.bentefjeldstad.no  
bente.fjeldstad@gmail.com
  

 
 

Raymond Foong

Raymond FoongWir hören nicht zu, Ich zähle nicht

„Wir“ als Familie haben oft einen geheimen Code des Schweigens, der die Unfähigkeit für uns selbst zu sprechen verstärkt und damit unser „Ich“ verrät. Wir sind loyal zu Eltern oder Autoritätsfiguren, die uns beschämen, falls wir das ansprechen wollen, was für uns wichtig ist. Wir überleben, indem wir uns mit dem „Wir“ im Außen verbinden und zahlen dafür den Preis von Krankheiten, Armut, Süchten und schlechten Beziehungen mit anderen. Wenn ich mich daher entschließe, den Fokus auf mich selbst zu richten, werde ich in Kontakt kommen mit meinen Traumagefühlen, aber ich werde dadurch auch Schritt für Schritt in meine Eigenständigkeit finden.

 

Raymond Foong ist IoPT-Therapeut, Berater und zusammen mit Christine Wong Mitbegründer der System of the Heart Community in Singapur. 

www.christinewong.sg 
raymond@rhemaworks.com

 

Christina Freund

Christina Freund

ICH – für immer beschämt und lebenslang schuldig!?

In meiner Praxis begegne ich immer wieder Menschen, die sich grundsätzlich schuldig fühlen: „Ich bin schuld an allem. Ich bin schuld an dem, was mir angetan wird, auch wenn ich gar nichts dafür kann. Ich bin selbst schuld.“ Diese grundsätzliche Schuld ist ein grenzenloser und deswegen gnadenloser Antrieb: „Ich darf nichts falsch machen. Ich muss endlich richtig sein. Ich darf nie wieder schuldig sein.“ Oft folgt daraus eine tiefe Sehnsucht nach Unschuld und eine lebenslange Suche nach einem Gefühl der Schuldlosigkeit: „Wenn ich mich nur genug anstrenge und alles richtig mache, dann… Ich muss ja nur richtig sein.“

Warum ist das so? Warum bin ich selbst schuld? Warum, wenn ich doch offensichtlich nichts dafür kann? Warum, wenn mir Menschen immer wieder versichern, dass ich nicht schuld bin?

Dem zugrunde liegen sehr frühe Traumaerfahrungen, in denen Menschen in ihren natürlichen und gesunden Schamgefühlen missachtet und verletzt wurden – sie sind zutiefst in ihrer Existenz und Identität beschämt: „Ich bin entblößt, bloßgestellt, vorgeführt, lächerlich gemacht, ... Ich bin so beschämt, dass ich mich für mich schäme. Ich kann mich nur noch auflösen.“

Mein Workshop setzt sich zunächst mit dem Gefühl der Scham, einer traumatisierenden Beschämung und dem daraus folgenden Überlebensmechanismus der „Schuld“ auseinander. Eine anschließende Arbeit mit einem Anliegen veranschaulicht diese Erläuterungen anhand eines individuellen Fallbeispiels und sucht nach einem heilsamen Ausweg aus dieser Scham-und-Schuld-Dynamik.

 

Christina Freund, geb. 1974, 1.Staatsexamen Deutsch/Geschichte (LA Gymnasium), Diplom Sozialpädagogin mit Fortbildungen zu Traumaberatung/Traumapädagogik (Lutz-Ulrich Besser, zptn Niedersachsen) und zur Traumaufstellung (Franz Ruppert), seit 2009 Seminare und Einzelarbeit in eigener Praxis in München und seit 2012 Dozentin an der KSH München.

www.christinafreund-selbstbegegnungen.de 
christinafreund@gmx.net 

 

Helmut Glas

IoPT und Elternschaft

Häufig taucht die Frage auf: Warum IoPT vor der Schwangerschaft, was soll das für mein Kind bringen? Wenn die zukünftigen Eltern den Mut haben, an ihrer eigenen Trauma-Biographie zu arbeiten, werden sie viele Situationen aus ihrem Leben wiederentdecken.

Wenn ich selbst eine traumatisierende Geburt erlebt habe, mir es aber nie möglich war, diese zu verarbeiten, wird es sehr häufig so sein, dass sich das eigene Trauma in der Geburt des Kindes wiederspiegelt. Für die Mutter und den Vater ist es dadurch nicht möglich, im entscheidenden Augenblick wirklich präsent zu sein. Die Überforderung der eigenen Geburt ist so stark aktiviert, dass jeglicher Kontakt zum eigenen Kind abbrechen kann. Das Kind Identifiziert sich dann mit den Traumagefühlen der Mutter um Bindungskontakt zu erhalten.

Durch das Fühlen dieser eigenen Erfahrungen geschieht eine Integration der abgespaltenen Teile. Durch die Integration ist es uns jetzt möglich, einen anderen Bezug zu unserem Körper und unserer Psyche zu bekommen. Dadurch ist es nun möglich, für die Schwangerschaft, die Geburt und das Aufwachsen des Kindes präsent zu sein. Somit können wir uns und das Kind als Subjekt wahrnehmen mit all unseren und seinen Gefühlen und Bedürfnissen.

Durch die Eigenanbindungen ist es möglich in Überforderungssituationen den eigenen wie kindlichen Bedürfnissen entsprechend da zu sein.

 

Helmut Glas, München, Heilpraktiker seit 2011, Anwendung der Identitätsorientierten Psychotraumatheorie (IoPT) nach Prof. Dr. Franz Ruppert in Einzel-, Gruppen- und Paarsetting, BBT-Bindungs-basierte Beratung nach K.H. Brisch, Craniosacrale Therapie.

helmutglas@yahoo.de 

 

Meike Hansen

Partnerschaft bei sexuell traumatisierten Frauen

Auf  eine frühe Traumatisierung - das Trauma der Identität und das Trauma der Liebe - folgt oft auch noch eine Traumatisierung der Sexualität. Wir begegnen dann in der Begleitung eines Menschen in seiner Traumabiographie häufig der Trauma-Trias: Nicht gewollt-nicht geliebt- nicht geschützt.  Der Grundstein für die Entwicklung eines abhängigen Beziehungsmusters wird in der frühen Bindungstraumatisierung gelegt, wird aber durch eine sexuelle Traumatisierung noch verstärkt. In der Arbeit mit Klientinnen habe ich häufig sehen können, wenn sie sexuell  traumatisiert sind, neigen sie auch dazu, sich bestimmte Partner zu suchen. Es wird dann mehr oder weniger offensichtlich etwas in der Beziehung reinszeniert, was diese Frau in der ursprünglichen sexuellen Traumatisierung erfahren hat. Geht solch eine Beziehung zu Ende und hat keine Traumabearbeitung stattgefunden, gestaltet sich eine nächste Partnerschaftsbeziehung oft wieder ähnlich, trotz der negativen  Erfahrungen der vorherigen Beziehung. So stolpern viele Frauen von einer schwierigen Beziehung in die nächste.  Der Schlüssel, um eine gesündere  Partnerschaftsbeziehung zu leben,  liegt in der Bearbeitung des eigenen Opferseins. Wenn das eigene Opfersein klar und spürbar geworden ist, kann die entstandene Opferidentität aufgelöst werden und es besteht weniger Blindheit gegenüber möglichen Tätern.

In meinem Workshop möchte ich zu Beginn auf das abhängige Beziehungsmuster ein Stück weit näher eingehen und im Anschluss soll es die Möglichkeit geben,eine  Anliegenarbeit zu machen.

 

Meike Hansen, Musiktherapeutin (Musiktherapiestudium Wien 1999-2003), Lebens-und Sozialberaterin, Weiterbildung in IoPT bei Franz Ruppert (2013). Berufliche Tätigkeit im klinischen Bereich und in freier Praxis in Wien. Veröffentlichung: Resonanzerfahrungen in der Musiktherapie unter dem Blickwinkel identitätsorientierter Psychotraumatherapie, Musiktherapeutische Umschau 2018, Bd. 4.

www.musiktherapie-hansen.at 
info@musiktherapie-hansen.at 

 

Beate Herrmann

Eltern, Kinder und IoPT

Gesunde Kinder brauchen gesunde Eltern. Viele Kinder leiden unter ADHS, Neurodermitis, Verhaltensauffälligkeiten und vielen anderen Symptomen. Sie bringen zum Ausdruck was im Familiensystem los ist und werden oft nicht verstanden. Sie werden von ihren Eltern in diverse Therapieformen gegeben, um sie wieder „normal“ zu machen.

Die Mit Hilfe der IoPT ist es für die Kinder wie ihren Eltern möglich, sich ihren traumatischen Lebenserfanrungen anzunähern, um vielleicht erstmals eine stressfreie und liebevolle Beziehung zu leben.

 

Beate Herrmann, geb. 1965, diplomierte Gesprächs- und Familientherapeutin (DGfS), Ausbildung in Grundlagenpsychologie und gewaltfreier Kommunikation, Weiterbildung identitätsorientierte Psychotraumatheorie bei Prof. Franz Ruppert. Arbeitet in eigener Praxis seit 2006 mit Einzelklienten, Kindern, Jugendlichen und Paaren mit der Anliegenmethode und Standortbestimmungen/ Coaching in Familien und  Organisationen. Leitung von Gruppenabenden, Männergruppen und Seminaren.

www.anliegenaufstellen.ch
info@anliegenaufstellen.ch

 

Gerald Hüther

Von der Verwicklung zu Entwicklung: Möglichkeiten der Reorganisation gebahnter Muster im Gehirn

Die anfänglich im menschlichen Gehirn herausgebildeten neuronalen Verknüpfungsmöglichkeiten strukturieren sich nach der Geburt anhand der mit den jeweiligen Beziehungspersonen gemachten Erfahrungen. Zwangsläufig kommt es beim Versuch, dieses Potential innerhalb der jeweils vorgefundenen, von Erwachsenen bestimmten Beziehungsmuster zu Verwicklungen. Diese mehr oder weniger stark ausgeprägten Verwicklungen mit bestimmten Anteilen von sich selbst und mit diesen anderen Personen verhindern die Entfaltung der in einer Person angelegten Potentiale. Deshalb ist die Entwicklung, also die Herauslösung aus den jeweils entstandenen Verwicklungen, die entscheidende Voraussetzung dafür, dass dieser Entfaltungsprozess wieder in Gang kommt.

Eine solche Entwicklung müsste von der betreffenden Person aktiv angestrebt, also selbst gewollt werden. Mit dem Ziel "to reconnect the dysconnected" ist dazu eine Reaktivierung der für diese gehemmten und damit abgespaltenen Anteile in Form der jeweiligen neuronalen Netzwerke erforderlich. Die betreffende Person müsste also Anteile von sich wiederentdecken, die sie im Verlauf ihrer Sozialisation unterdrückt hat (z.B. Lebensfreude, Lernlust, Gestaltungswille). Standardisierte Therapieverfahren eignen sich dafür nicht. Der entscheidende Impuls für einen derartigen Entwicklungsprozess ist die tiefe Berührung mit diesen eigenen unterdrückten und abgespaltenen eigenen Anteilen.

 

Gerald Hüther ist Biologe und war als Prof. für Neurobiologie in Forschung und Lehre an der Universität Göttingen tätig. Als Sachbuchautor und mit seinen Beiträgen in den Medien ist er zu einem bekannten Verbreiter neurowissenschaftlicher Erkenntnisse in der Öffentlichkeit geworden. Er ist Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung.

www.gerald-huether.de
gerald.huether@akademiefuerpotentialentfaltung.org

 

Ellen Kersten

Ellen Kersten

Ich und meine Sexualität

Viele von uns wurden als Kinder von ihren Eltern nicht ausreichend geschützt und auf vielfältige Art und Weise von Tätern sexuell traumatisiert. Bei einem sexuellen Trauma findet eine Spaltung von Körper und eigenen Gefühlen statt. Der eigene Körper und die eigenen sexuellen Bedürfnisse werden fortan als bedrohlich und feindlich erlebt.

Ängste, Depressionen, Essstörungen, Süchte, körperliche Erkrankungen (Autoimmunerkrankungen, Tumore, Entzündungen, Schlafstörungen....), eine blockierte oder destruktive Sexualität u.v.m. sind häufige Folgen sexueller Traumatisierung.

Mit der schrittweisen Rückgewinnung des eigenen ICHs und WOLLENS und der behutsamen Erinnerung der erlebten Traumatisierung, wird es möglich, sich im eigenen Körper wieder lebendig und lustvoll zu Hause zu fühlen.

 

Ellen Kersten, geb. 1969, ist Heilpraktikerin und Traumatherapeutin seit 1995, eigene Praxis in Bad Homburg (bei Frankfurt). Ich biete die IoPT in Einzelarbeit, in offenen, festen Gruppen, Gruppen für Junge Erwachsene (bis 30 Jahre) sowie Supervision an. Eine Weiterbildung in IoPT findet jedes Jahr an 8 Wochenenden statt.

www.naturheilpraxis-kersten.de 
ellen.kersten@t-online.de 

Birgit Kretschmar

Trauma im beruflichen Kontext

In diesem Workshop gehe ich der Frage nach, wie sich Traumatisierungen und Opfer-Täter-Dynamiken im Berufsalltag zeigen können. Bin ich im Team willkommen? Begegnet mir Wertschätzung und Anerkennung? Erlebe ich Konkurrenz, Abwertung und Ignoranz? Wiederholt sich das Identitätstrauma, nicht-gewollt zu sein und einen Abtreibungsversuch überlebt zu haben, in seiner ganzen Tragweite?

In der Folge können sich Überlebensstrategien wie übermäßige Anpassung, gesteigerte Leistungsbereitschaft und ein Zuviel an Übernehmen von Verantwortung zeigen. Weitere Strategien können Rückzug, Besetzung von sogenannten Nischen am Arbeitsplatz, innere Kündigung und Burnout sein.

Wie kann ein Ausstieg aus der Täter-Opfer-Dynamik gelingen, wenn es wiederum um die Existenz geht? Ich werde mit der Anliegenmethode auf der Basis der IoPT einen therapeutischen Prozess in diesem Workshop begleiten und aufzeigen, wie damit schrittweise ein allmählicher persönlicher Ausstieg aus der Traumabiografie gelingen kann.

 

Birgit Kretschmar, geb. 1960, verheiratet und Mutter von drei Kindern, B.Sc. Gesundheitswissenschaften, Tanztherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie seit 1996, langjährige Tätigkeit in der Psychiatrie und in eigener Praxis, Weiterbildung 2016 in IoPT bei Prof. Dr. Franz Ruppert, Supervision seit 2017 bei Vivian Broughton, Arbeit mit der IoPT in offenen und geschlossenen Gruppen und Einzelarbeit in Wiesbaden.

www.birgit-kretzschmar.de 
Birgit@kretzschmar-wiesbaden.de 

 

Bettina Kronegger

Mein Leben jetzt als Mutter

Wie kann ich bei meiner Traumabiographie für meine Kinder jetzt eine gute Mutter sein? In Krisensituationen rutschen wir leider in unsere alten Überlebensstrategien, und die der Eltern damals. Mit Schrecken muss ich nun feststellen, was ich nie wollte, ich bin ja wie sie geworden!

Die Symptome und Verhaltensweisen unserer Kinder erinnern uns – bewusst und unbewusst- an uns selbst, an unsere Not damals. Ich gerate in die alte Ohnmacht und Verzweiflung. Wo ich doch für meine Kinder da sein möchte.

Es gilt also, konsequent bei diesen Themen aufmerksam hinzuschauen, und über Anliegen für Anliegen aus der eigenen Traumabiographie auszusteigen.
 

Bettina Kronegger, geb. 1970, Mutter von drei Töchtern, Gordon Familien- und Persönlichkeits- Trainerin, WKO Zertif. Humanenergetikerin mit BodyTalk, IoPT Anliegen Arbeit, Einzel und Gruppe, nach Prof. Ruppert seit 2012, Co- Autorin im Buch „Mein Körper, mein Trauma, mein Ich“ von Franz Ruppert, Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, selbständig seit 2008 in eigener Praxis –Praxis in Ohlsdorf bei Gmunden, Österreich.

www.gesundheitswerkstatt.co.at 
office@gesundheitswerkstatt.co.at 

 

Ruth Kuczka

Das Helfersyndrom: Deine Bedürfnisse = meine Bedürfnisse

Helfen ist wichtig und eine Grundlage unseres sozialen Zusammenlebens. Selbstloses Handeln ist in der Gesellschaft hoch angesehen. „Selbstlos“ erfasst das Problem beim Helfersyndrom: Ohne eigenes Ich verschwindet der Helfende im Du und sichert das Überleben für Andere. Die Anerkennung für die Selbstopferung macht es nicht gerade leicht: Wollen wir helfen oder müssen wir helfen? Darin liegt der Unterschied zwischen gesundem Helfen und traumatisch bedingtem Helfen-müssen. In vielen sozialen und therapeutischen Berufen ist Helfen-müssen und die fehlende Abgrenzung Ursache für Burnout.

Das Dilemma des zwanghaften Helfers ist unlösbar. Er versucht immer an der falschen Stelle, die Not zu lindern. In jedes neue „Du“, das vor ihm steht, projiziert er die eigene Hilflosigkeit aus Kindertagen. Was gefehlt hat als Kind: bedingungslos geliebt, geschützt und gewollt zu sein. Stattdessen musste das Kind den Eltern helfen. Sie brauchen das Kind für ihre innere emotionale Sicherheit. So lernt das Kind von Anfang an, die Bedürfnisse der Eltern zu stillen: Ich muss für dich da sein, damit ich geliebt werde.

Dieses Helfen-müssen schafft emotionale Sicherheit und verschleiert die eigene Ohnmacht für das weitere Leben. Von Helfern und Gesellschaft idealisiert, bleibt das eigene Trauma unerkannt und wird ständig aufs Neue re-inszeniert. Das kann im Tätersein münden, von der übergriffigen Hilfe, die ungefragt oder unerwünscht ist, bis zur Opferhaltung in der Beschwerde, dass keiner die Selbstopferung wahrnimmt oder angemessen würdigt.

Im Workshop geht es um Ursachen und Auswirkungen des Helfersyndroms in Abgrenzung von gesunder Hilfsbereitschaft anhand von Fallbeispielen aus der IoPT. Eine Arbeit mit dem Anliegensatz klärt diese Zusammenhänge.

 

Ruth Kuczka, MA phil., 53 Jahre, Heilpraktikerin in eigener Praxis, Schwerpunkt IoPT in Einzel- und Gruppenarbeit, Körpertherapie (HNC), Homöopathie, Kinesiologie; langjährige Berufserfahrung als pädagogische Lehrkraft für schwer erziehbare Jugendliche und die eigene Tochter, Krankenschwester, Palliativbegleiterin sowie ZDF-Redakteurin.

www.naturheilpraxis-hnc.de 
info@naturheilpraxis-hnc.de 

 

Bernd LeMar

Erben und Vererben – in Hinblick auf Leben oder Überleben

Erbvorgänge bieten die Chance, eine bewusste Weichenstellung vorzunehmen. Das Erbe ist nicht neutral, sondern mit seiner Entstehungsgeschichte verknüpft. Das macht es häufig nicht einfach, zum Erbe eine gute Beziehung aufzunehmen. Noch komplexer wird es in einer Erbengemeinschaft, da oft die Verwechslung von Geld und Liebe mithineinspielt. Erb-Konflikte können durch Aufstellungen aufgezeigt und geklärt werden.


Bernd LeMar, Studium Betriebswirtschaft und Psychologie, Dipl. Psychologe, Angestellter und freiberuflicher Berater und Coach in der Wirtschaft, Lehrtätigkeit an der Universität Innsbruck und Hochschule München, Heilpraktiker für Psychotherapie, 2017 Weiterbildung IoPT nach Prof. Franz Ruppert, Buchautor: Generations- und Führungswechsel im Familienunternehmen (Springer Verlag).

www.lemar.de
me@lemar.de

 

Jia Huey Lui

Ich muss perfekt sein – der verzweifelte Ruf des ungewünschten Kindes!

Die Wahrheit, nicht gewollt zu sein, ist für ein Kind unerträglich. Ein ungewolltes Kind wird alles Mögliche tun, um sich akzeptiert zu fühlen, dazuzugehören, anerkannt und gelobt zu werden, selbst wenn das zu seiner Selbstzerstörung führt. Sehr häufig wird die Sehnsucht, perfekt, gut und nett zu sein, das ultimative Ziel des eigenen Überlebens. Je mehr Energie und Aufwand man in diese Perfektions-Illusion steckt, umso mehr entfernt man sich von seinem wirklichen Ich. Von außen betrachtet mag man erfolgreich erscheinen und ein großartiges Leben führen, im Inneren aber gibt es einen Abgrund von Leere und Einsamkeit. Das ist eine wahre Tragödie für das Ich, äußerst schmerzhaft und quälend, vor allem wenn aller Aufwand sich als vergeblich erweist, den inneren Abgrund zu füllen.

Der verzweifelte Ruf eines ungewollten Kindes sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Komm in diesen Workshop und erforsche dieses Thema mit mir, um zurückzufinden zu unserer eigenen Identität.
 

Jia Huey Lui begann ihre Reise 2014 als Klientin der IoPT und nachdem sie lebensverändernde Erfahrungen damit machen konnte, begann sie 2015 ihre Ausbildung in IoPT. Sie ist nun ein führendes Mitglied der System of the Heart Community in Singapur, um das Bewusstsein über Kindheitstraumata und ihre mögliche Auflösung in Asien weiterzuverbreiten. Sie bietet auch Career Coaching an. Seit 2017 bietet sie zweimal pro Monat offene IoPT-Gruppen in Singapur an.

www.christinewong.sg 
jiahuey.lui@rhemaworks.com 

 

Hans-Joachim Maaz

In Liebe leben - ohne Liebe überleben

Der breiten Öffentlichkeit wurde Hans-Joachim Maaz durch sein Buch Der Gefühlsstau. Psychogramm der DDR (1990) bekannt. Weitere wichtige Bücher von ihm sind: Der Lilith-Komplex (2003), Die Liebesfalle (2007), Die narzisstische Gesellschaft (2012), Hilfe! Psychotherapie (2014) und Das falsche Leben (2017).
 

Dr. Hans-Joachim Maaz, geboren 1943, war von 1980 – 2008 Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik im Diakoniewerk Halle (Saale) und langjähriger Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für analytische Psychotherapie und Tiefenpsychologie (DGAPT). Er ist Vorsitzender des Choriner Instituts für Tiefenpsychologie und psychosoziale Prävention (CIT).

hans-joachim-maaz-stiftung.de 
dr.maaz@gmx.de 

 

Maria Macarenco

Maria Magdalena Macarenco

Die Wirksamkeit von IOPT auf die Aktivität von Autoimmunkrankheiten

Zwischen September 2019 und Juni 2020 werde ich eine randomisierte und kontrollierte Studie (RCT) durchführen und ich werde die Auswirkung der identitätsorientierten Psychotraumatherapie (IoPT) auf den Verlauf der Aktivität einer Autoimmunerkrankung bewerten. Ich habe die Hypothese aufgestellt, dass die Behandlung des Traumas, das hinter der Krankheit steht, eine positive Wirkung auf die Krankheitsaktivität besitzt, in der Weise, dass der Grad der inneren Aggression und Dissoziation gesenkt und der Kontakt mit Traumagefühlen verstärkt wird, wodurch in der Konsequenz es zu einer Verbesserung des Kontakts zum eigenen Körper kommt. Von allen Teilnehmer (der Verum- und der Kontroll-Gruppe) werden die medizinischen Daten, die vor dem Test, unmittelbar nach dem Test und im weiteren Verlauf bezüglich ihrer Autoimmunerkrankung erhoben wurden, präsentiert und diese werden mit Hilfe verschiedener Kriterien bewertet.

Die Ergebnisse der Forschungsstudie werden im Workshop vorgestellt.

 

Maria Magdalena Macarenco, geboren 1976, arbeitet in Constanta und Bukarest (Rumänien) als klinische Psychologin und EMDR-Therapeutin, mit 19 Jahren Erfahrung in der Armee und ihrer privaten Praxis. Sie ist eine Doktorandin in Gesundheitspsychologie an der Universität Bukarest, sie leitet eine Untersuchung zum Thema Psychotrauma und Autoimmunkrankheiten. Sie ist auf Psychotrauma spezialisiert, ausgebildet in EMDR (Richard Mitchell, 2012-2013), systematische Aufstellungen (Jutta ten Henkel), 2012-2013), multigenerationale Psychotraumatologie (Prof. Franz Ruppert, 2013-2015) und identitätsorientierte Psychotraumatherapie (Prof. Franz Ruppert, 2015-2017). Seit 2013 bietet sie Aufstellungsseminare nach der Methode von Prof. Ruppert an und seit geraumer Zeit auch Ausbildungen in der Anliegensmethode im Institut für Forschung und Behandlung von Trauma, Bukarest.

www.psiholog-macarenco.ro 
maria.macarenco@psihotrauma.ro

 

Lily Anne Maier

Lily Anne MaierAus der Reinszenierung in die lebendig erlebte Geburt  Arbeiten mit der IoPT in der Hausgeburtshilfe

Die Geburt ist ein sehr herausfordernder und tief prägender Moment für Mutter und Kind. Damit die Geburt, die Trennung von Mutter und Kind, gelingen kann, muss sich die Frau vertrauensvoll in die Geburt hineingeben. Darum braucht sie eine schützende und unterstützende Umgebung.

Das, was im Gehirn einer Gebärenden während der Geburt passiert, ähnelt den Vorgängen im Gehirn zum Zeitpunkt einer Traumatisierung. Nicht selten kommt es zum Geburtsstillstand mit verheerenden Folgen für Mutter und Kind, besonders dann, wenn die Frau in eine Reinszenierung ihrer eigenen Geburt oder anderer traumatischer Erfahrungen hinein rutscht. Die Frau befindet sich in einem Traumaanteil oder einer Überlebensstrategie, und wir als Begleitende verstricken uns sehr leicht in die nun entstehende Täter-Opfer-Dynamik.

In diesen Momenten habe ich begonnen, auch unter der Geburt mit der IoPT zu arbeiten. Es ist beeindruckend wahrzunehmen, wie sich die Geburt dadurch verändern kann, wie die Frau und auch ich als Hebamme „lebendig“ die Geburt erleben können. Wie die Geburt, die nicht mehr ohne erneute gewaltvolle Interventionen möglich schien, wieder gewaltfrei möglich wird. Ich nenne das Arbeiten mit der IoPT „in Echtzeit“, um ein erneutes Trauma zu vermeiden.

 

Lily Anne Maier, geboren 1977, Hausgeburtshebamme und Heilpraktikerin seit 2003, Aus- und Weiterbildungen in Homöopathie, Phytotherapie, Faszientherapie und Identitätsorientierter Psychotrauma Theorie.

www.prozess-begleitung.com 
anne_maier@gmx.net

 

Mette Mehus

Mette MehusLeben oder Überleben mit ADHS

Viele meiner jungen Klienten haben Probleme in der Schule. Es ist schwierig für sie, ruhig sitzen zu bleiben und sich zu konzentrieren. Manchmal haben sie auch Schwierigkeiten mit Beziehungen. Manche von ihnen haben die Diagnose ADHD und bekommen Medikamente, manche sind unter Beobachtung bezüglich ADHD. ich finde es sehr inspirierend, wenn ein Kind sagen kann: “Ich will das Medikament nicht mehr“ im Verlauf der Arbeit mit IoPT. Die Kinder haben dann immer noch Probleme, aber sie sagen, dass sie weniger körperliche Schmerzen haben und mehr Kontakt zu ihren eigenen Gefühlen. Ich werde meine Erfahrungen in der Arbeit mit IoPT mit Kindern und Jugendlichen teilen.

 

Mette Kristine Mehus arbeitet als Traumatherapeutin und Beraterin mit IoPT in Norwegen und unterrichtet am Institut für Traumaarbeit in Oslo. Sie arbeitet auch einmal wöchentlich als Krankenschwester mit Neugeborenen und deren Eltern im öffentlichen Gesundheitswesen.

www.iopt-ostlandet.no 
mettekmehus@gmail.com 

 

Annelise Myras

Sucht als ein Weg zu überleben

Die Mutter einer drogenabhängigen Tochter zu sein, lehrte mich auf harte Weise Sucht zu verstehen - sei es Alkohol, Drogen, Sex, Einkaufen, Arbeit oder... Das Kennenlernen von IoPT hat vermutlich das Leben meiner Tochter gerettet, obwohl sie immer noch Drogen nimmt, jetzt allerdings legal.

Ich möchte meine Erfahrung teilen und biete einen Prozess der „Selbsterforschung durch mein Anliegen“ in diesem Workshop an.
 

Annelise Myras hat, bevor sie mit IoPT zu arbeiten begann und ihre eigene Praxis als IoPT Traumatherapeutin in Mo i Rana (South of Bodo) eröffnete, Pädagogik studiert und als Lehrerin mit Kindern, die spezielle Herausforderungen haben, gearbeitet.

www.ioptrana.com 
annelisemyras@gmail.com 

 

Marion Nebbe

Marion Nebbe

Das Trauma der Sexualität in der Paarbeziehung

Viele Paare erleben Nähe und Sexualität in der Partnerschaft unbefriedigend, schambesetzt oder einfach nur schwierig. Körperliche Symptome und sogenannte sexuelle Funktionsstörungen weisen auf sexuelle Traumatisierungen hin, die nicht therapeutisch aufgearbeitet wurden. Diese werden in der Partnerschaft unbewusst reinszeniert.

Marion Nebbe, Erzieherin/staatlich anerkannte Heilpädagogin. Weiterbildungen: Systemische Paar- und Familienberatung (I.F.W. München). Systemisches Coaching/ Supervision(DGSv). Kommunikationstrainerin und Lehrbeauftragte an der VHS München für empathische Kommunikation (GFK). Mediation auf Basis der gewaltfreien Kommunikation, Schwerpunkt Paar- und Familienmediation (Institut Sikor). Körperpsychotherapie: Biodynamische Massage (Gerda Boysen), Integratives Atmen/Rebirthing. Sexualberatung (Gabriele St. Claire und Michael Plesse). Bindungsbasierte Therapie und Beratung (Dr. K.H. Brisch). Seit 2012 Begleitung von Identitätsaufstellungen im Einzelsetting und in Gruppenseminaren ( IoPT nach Prof. Dr. Franz Ruppert) mit fortlaufender Weiterbildung und Hospitation.
Seit Januar 2018 biete ich auch identitätsorientierte Selbstbegegnungen für Paare an, um mit der Anliegenmethode von destruktiven Beziehungsdynamiken zu einem konstruktiven Miteinander zu gelangen.

www.marion-nebbe.de
marion.nebbe@web.de




Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.