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Gesunde Autonomie

Verein zur Förderung einer gesunden Autonomieentwicklung von Menschen e.V.

Über den Tod hinaus – Beziehung zu Verstorbenen

Menschen leben miteinander in unterschiedlichsten Beziehungen - zeitlebens. Durch den Verlust eines Menschen endet die reale Beziehung. Innerlich besteht sie aber oft  auch über einen Trauerprozess hinaus weiter, obwohl das reale Beziehungssubjekt im Leben fehlt. Ursprung für ein inneres Festhalten bilden hierbei meist Verlusttraumata und symbiotische Verstrickungen mit den ersten Bindungspersonen. In erster Linie der Mutter und kompensatorisch auch dem Vater oder anderen Bezugspersonen. Häufig wird dadurch ein inneres Loslassen verhindert und es kommt zu einem bewussten oder unbewussten Festhalten der verstorbenen Person und dem Gefühl, dass die Trauer nie endet.
Diese Prozesse können unterschiedliche Auswirkungen auf die Verarbeitung und das Bindungs- und Beziehungsverhalten der lebenden Person haben und starken Einfluss auf die realen Beziehungen der betreffenden Menschen zeigen.
Auch mehrgenerational spielt die, häufig unbewusste, starke Verbindung zu Verstorbenen eine bedeutende Rolle.  Generationsübergreifende Verstrickungen können die eigene Identitätsentwicklung erschweren und Identifikation mit Fremdgefühlen verursachen.  Traumaaufstellungen können helfen, solche Verstrickungen in realen Beziehungen sichtbar zu machen und zu lösen.
In meinem Seminar wird die Möglichkeit gegeben Anliegen zu bearbeiten und damit eine Klärung anzustoßen.


Marina Schürmann, geb.1983Marina-Schuermann
Diplompädagogin und Sonderpädagogin, Mediatorin nach Richtlinien BM, Trauerbegleiterin.
Arbeit in der psychosozialen Trauer- und Sterbebegleitung mit Eltern und Geschwistern sterbender Kinder.
Von 2010-2013 Weiterbildung in der Mehrgenerationalen Psychtraumatologie nach Franz Ruppert bei IGTV unter der Leitung von Dipl. Soz. Birgit Assel.

www.ankerlicht-bremen.de

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