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Gesunde Autonomie

Verein zur Förderung einer gesunden Autonomieentwicklung von Menschen e.V.

Beziehungssucht und Coabhängigkeit

Unter Beziehungssucht versteht man die Unfähigkeit von einem Menschen loszulassen, obwohl das Zusammensein mit dieser Person sich destruktiv auf das eigene psychische und körperliche Befinden auswirkt. Hinter den zwanghaften Verhaltensmustern der Betroffenen (z.B. jemanden verändern zu wollen, helfen   oder retten zu müssen) sind meist unbewusste Ängste verborgen.

Leben Sie in einer zuverlässigen Partnerschaft oder ein „ungewolltes Single-Dasein?“ Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, deren Suche nach dem/ der Richtigen immer wieder im schnellen Sex endet? Oder sind Sie “beziehungsscheu“?

Bindungsforscher haben festgestellt, dass jeder Mensch bereits sehr früh, d.h. in der Schwangerschaft, während der Geburt oder als Säugling einen Bindungsstil entwickelt. Dieser prägt auch spätere Partnerschaften.

Es werden 3  Bindungsstile unterschieden:
1.sicherer Bindungsstil
2.unsicher-vermeidend (Vermeider) oder
3.unsicher ambivalent-chaotisch (Klammerer).

Kinder, die Partnerschaften zerbrechen sehen, wachsen zu Risikopartnern für ihre eigenen Liebesbeziehungen heran, denn die Traumata ihrer Eltern setzen sich als Symbiosetrauma oder Bindungssystemtrauma bei ihnen fort.

Insbesondere in persönlichen Krisen und Trennungssituationen werden beziehungssüchtige und co-abhängige Menschen „getriggert“. Sie leiden unter enormen emotionalem Stress, denn die kindliche Einsamkeit wurde nie gefühlt sondern abgespalten, um im Bindungssystem der Herkunftsfamilie zu überleben. Was früher ein not-wendiger Schutz (Überlebensstrategie) war, ist jetzt  das Hindernis um wirklich in Verbindung mit sich selbst zu kommen.
 
Wenn wir bei uns angekommen sind, gelingen auch gesunde Beziehungen: Viele Menschen sehnen sich nach einer Paarbeziehung in der ein respektvolles Miteinander möglich ist und ihre Bedürfnisse erfüllt werden. Beide brauchen sich  weder idealisieren noch verteufeln. Liebesbeziehungen, in denen auch Konflikte Platz haben und die Bindung nicht gefährden, weil beide verantwortlich ihre Integrität schützen und die persönliche Grenze achten.

Das Aufstellen des Anliegens lässt den vorherrschenden Bindungsstil erkennen und hilft psychische Abspaltungen zu integrieren. Oft zeigt sich im Verlauf der Aufstellung, dass jemand mit der Einsamkeit, der Trauer, der Angst, mit dem Schmerz oder der Wut der Eltern noch verstrickt ist.

Es  besteht die Möglichkeit zum Aufstellen eines Anliegens.

Marion Nebbe, geb.1955,
staatlich anerk. Erzieherin, Heilpädagogin

Fortbildungen:
Systemische Paar-und Familientherapie (DGSV)
Systemisches Coaching und Supervision (DGSV)
Körperpsychotherapie: Biodynamische Massage
Integratives Atmen / Rebirthing
NLP-Master-Practitioner
Sexualberatung / Energie und Eros-Training
Kommunikationstrainerin
Mediatorin auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation nach Dr. Marshal B. Rosenberg (Schwerpunkt  Familienmediation bei Trennung und Scheidung)
Focusing
familylab-Seminarleiterin
Mehrgenerationale Psychotraumatologie /Aufstellung des Anliegens nach Prof. Dr. Franz Ruppert

marion_nebbeIch arbeite seit 1990 in eigener Praxis  und bin in Teilzeit als teamübergreifende Systemische Paar-und Familientherapeutin in einer Jugendhilfeeinrichtung in München tätig.
Umfangreiche Erfahrung in der Paarberatung und Familienarbeit.

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www.marion-nebbe.de


Tel. 0049 (0)89 37985355