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Gesunde Autonomie

Verein zur Förderung einer gesunden Autonomieentwicklung von Menschen e.V.

Hedwig NiessenWorkshop Fr04: Freitag, 21.10.2016, 15:15 Uhr – 17:00 Uhr

Dieser Workshop richtet sich vor allem an Menschen, die in der Jugendhilfe oder in anderen helfenden Berufen tätig sind. Die alltägliche Begegnung mit dem Trauma der KlientInnen in Kombination mit dem Auftrag an die Fachkräfte, diese zu unterstützen, weist immer wieder unzählige „Fallen“ auf, in denen die Helfer ihre Kraft und Motivation zu verlieren drohen. Auch eine klare Zielformulierung bezüglich des Arbeitsauftrags kann oft nicht vor einer starken emotionalen Beanspruchung der Fachkräfte schützen.

Um sich nicht in die Thematik der Klienten zu verstricken, erweist es sich als hilfreich, sich den eigenen, noch nicht (ausreichend) bearbeiteten Themen zuzuwenden. Geschieht dies nicht, besteht immer wieder die Gefahr, in der Arbeit „getriggert“ zu werden, sich mit dem Klienten zu verstricken, deshalb nicht mehr effektiv arbeiten zu können und unnötig viel Kraft zu verlieren. Ein guter Boden für die erfolgreiche Arbeit der Fachkräfte bildet das Wissen, dass nicht nur die Klienten, sondern wir alle traumatisiert sind. Von hier aus kann mit Hilfe der Aufstellungsarbeit eine interessante Forschungsreise beginnen, die sowohl den Helfern als auch den Hilfesuchenden dient.

Hedwig Nießen, geb. 1954 im Rheinland, Mutter von zwei jungen Erwachsenen. Nach einem Diplompädagogikstudium wurde sie weitergebildet zur Traumapädagogin und Traumazentrierten Fachberaterin. Sie arbeitet seit 1995 in der Krisenberatung und in der Jugendhilfe. Im Jahr 2012 erlernte sie die Identitätsorientierte Psychotraumatherapie von Prof. Dr. Ruppert und bietet diese Methode Einzelklienten und Gruppen an.

Praxis in Tübingen und Stuttgart
www.hedwig-niessen.com
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+49 7472 949694