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Gesunde Autonomie

Verein zur Förderung einer gesunden Autonomieentwicklung von Menschen e.V.

Magriet Wentink und Wim Wassink

Regulation und Dysregulation von Gefühlen von Klient und Therapeut während eines Aufstellungsprozesses

Vielleicht haben es einige schon in einem IoPT-Seminar erlebt: Ein Klient scheint sehr motiviert zu sein, mit seinem Anliegen, das ihm offensichtlich wichtig ist, zu arbeiten. Trotzdem stockt den Prozess. "Die Überlebensteile sind noch zu stark", heißt es dann möglicherweise, oder „er/sie ist noch zu wenig im Kontakt mit dem Ich“. Oft könnte man in solche Situationen auch sagen: "Die Angst ist noch zu groß". Bei solche Aussagen wird angenommen, dass es sich um die Angst des Klienten handelt. Aber was ist, wenn die Angst des Therapeuten unbewusst genauso groß ist? Mit der Folge, dass die Art und Weise, in der der Therapeut seine eigenen Gefühle während der Aufstellung reguliert, den Prozess des Klienten beeinflusst? Auch Berater und Therapeuten sind meist selbst traumatisierte Menschen. Aus der Traumaforschung kann geschlossen werden, dass es wahrscheinlich ist, dass auch bei Therapeuten Angstzentren im Gehirn schnell aktiviert werden, und dabei eigene Überlebensstrategien wirksam werden, wenn sie einen Traumaprozess eines Klienten intensiv anschauen. Dies gilt auch, wenn sie erfahren sind und eigene Traumata bereits bearbeitet haben.

Dieser Workshop thematisiert die Regulation und Dysregulation von Gefühlen, sowohl bei dem Klienten als auch bei dem Therapeuten in einer Mischung aus Theorie, Beobachtung, Erfahrung und Reflektion, mit viel Input für die eigene Praxis.

 

Margriet Wentink, geboren 1963. Ausbildung in NLP und Hypnotherapie, Kindertherapie und Kunstgeschichte. Fortbildung und Supervision bei Franz Ruppert seit 2005. Mit-Autorin des Buches: „Frühes Trauma“. Zwei Bücher über mehrgenerationale Traumata in den Niederlanden.

Wim Wassink, geboren 1944. Ausbildung in Heilpädagogik, Individualpsychologie und NLP. Supervision bei Franz Ruppert.

Margriet und Wim sind seit 1996 in ihrem eigenen Zentrum für Mehrgenerationale Psychotraumatologie, Interakt in Tiel (NL) tätig, seit 2006 arbeiten sie mit der Methode von Franz Ruppert und haben sie in den Niederlanden eingeführt. Zusammen haben sie mehrere Bücher von Franz Ruppert ins Niederländische übersetzt. Sie bieten Einzeltherapie, Gruppenseminare und Fortbildungen in den Niederlanden, Belgien und Deutschland an. Seminare in Deutschland, Belgien und in den Niederlanden.

www.interaktiel.nl 
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