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Gesunde Autonomie

Verein zur Förderung einer gesunden Autonomieentwicklung von Menschen e.V.

Lucy Jameson

Nahrungsverweigerung als Folge von Trauma

Dieser Workshop beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen dem “Nicht-Gewollt-Sein” als Kind und unserer späteren Selbst-Ablehnung, in dem wir uns selbst gute, gesunde Nahrung verweigern.

Wenn unsere Mutter uns nicht will, können wir nur überleben, in dem wir auch uns selbst “nicht wollen”; wenn unsere Bedürfnisse zu viel für sie sind, lernen wir, unsere eigenen Bedürfnisse zu verneinen. Dazu gehört auch, dass wir unseren Appetit und unser natürliches Verlangen nach nahrhaftem und nährendem Essen unterdrücken. Die Essensprobleme können sich auf verschieden Arten ausdrücken:

• Selbst-Abstillen: frühes Zurückweisen der Mutterbrust, weil das Stillen eher als toxisch denn als nährend erlebt wird

• “Heikle Esser”: Kinder, die nicht essen wollen oder ihre Nahrungsaufnahme als Folge eines Traumas einschränken

• Ungesundes Essen: Unterdrücken von Appetit, die Wahl von Nahrungsmitteln, die die Gesundheit nicht wirklich fördern, Essen als Trost, Essattacken, Erbrechen

• Magersucht: uns selbst verhungern lassen, um Kontrolle über uns selbst, unsere unerträglichen Gefühle und unsere Umgebung zu erlangen Körperbild: nicht “Frau” (oder Mann) werden wollen, aufgrund von sexuellem Trauma, “Dünn sein” als einzig akzeptabler Form zu “sein”

Uns selbst die Nahrung zu verweigern, ist eine Überlebensstrategie, um unser Trauma im Verborgenen zu lassen. Wenn wir anfangen, uns selbst in einer gesunden und liebevollen Weise zu ernähren, fangen wir auch an zu fühlen. Ebenso ist es das Fühlen, durch das wir lernen, unsere eigenen Bedürfnisse zu respektieren und uns selbst gut zu ernähren. Auf der körperlichen Ebene verändert sich die Zusammensetzung unserer Darmflora entsprechend unserer emotionalen Erfahrungen und unserer Ernährung. Der Weg zu einer angemessenen, gesunden Ernährung kann entweder in einer Opfer-Täter-Dynamik stattfinden, was das Problem aufrechterhält, oder frei davon werde, wenn wir mit der Realität unserer Trauma-Biografie in Kontakt kommen.

 

Lucy Jameson, geboren 1976 in London, entdeckte IoPT im Jahr 2012 and begann die Weiterbildung dafür 2015. Sie ist Co-Managerin des Centre for Healthy Autonomy in London und Assistentin von Vivian Broughton beim IoPT Professional Training (UK)bei dem sie den Einführungskurs leitet. Sie veranstaltet monatliche Workshops in ihrem Wohnort West Sussex (SE England). Dort lebt sie zusammen mit ihrem Partner und ihren beiden Kindern.

www.symbiosis-autonomy.com 
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