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Gesunde Autonomie

Verein zur Förderung einer gesunden Autonomieentwicklung von Menschen e.V.

Lily Anne MaierGeburtstrauma - der eigenen Geburtserfahrung mit der Anliegenmethode begegnen

Die Geburt ist die körperliche Trennung des Kindes von der Mutter in eine neue Autonomie hinein. Dabei ist das Kind dem Erleben seiner Mutter ausgeliefert und durchläuft gleichzeitig einen schwierigen eigenen körperlich Moment.

Die Traumatisierung der eigenen Mutter oder ihr Bewusstsein darüber sind entscheidende Voraussetzungen dafür, wie das Kind in seine Geburt hineingeht. Auch der körperliche und psychische Zustand der Mutter während der Geburt hat einen wesentlichen Einfluss auf das Erleben der eigenen Geburt.

Hinzu kommen das tatsächliche körperliche Ereignis und die Gewalterfahrungen während der Geburt. Wurden Instrumente benutzt, Medikamente gegeben? Wie lange hat die Geburt gedauert? War es hell, war es laut, war es kalt? Wann hat das Kind zu atmen begonnen? Wer hat das Kind als erstes berührt und wer mit ihm gesprochen? Alles, was während der Geburt erlebt wird, kann sich später in psychischen und körperlichen Symptomen zeigen. So kann zum Beispiel der Kaiserschnitt zu einer Autoimmunerkrankung und Versagensängsten führen, die verschobenen Schädelplatten zu Kopfschmerzen und Hypersensibilität, die Gewalterfahrung einer medizinischen Untersuchung zu Schmerzen im Körper. Die Reinszenierungen unserer Geburt finden wir in unserem Leben sowohl körperlich als auch psychisch vor allem in herausfordernden Momenten wieder.

Ich möchte hier über Geburten heutzutage, über die eigene Geburtserfahrung, ihre Bedeutung in der Traumabiografie und mögliche Reinszenierungen sprechen. Danach wird Raum sein für eine Identitätsorientierte Aufstellung zum Thema "mein Geburtstrauma".

 

Lily Anne Maier, 1977 geboren, Hausgeburtshebamme seit 2003, Heilpraktikerin mit Homöopathie, Phytotherapie und Perzeptive Pädagogin. Arbeit mit der Identitätsorientierten Psychotheorie und Therapie (IoPT) nach Prof. Dr. Franz Ruppert

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