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Gesunde Autonomie

Verein zur Förderung einer gesunden Autonomieentwicklung von Menschen e.V.

Andrea Tietz

Mein Herz – mein Trauma und meine Angst

Man sagt „folge deinem Herzen“ - aber was, wenn dein Herz zerbrochen ist – welchem Teil folgst Du dann? Wir wissen, dass unser Herz eine direkte Verbindung zu unserer Psyche hat. Wir alle hatten schon einmal Herzsymptome ohne krank zu sein – denken wir an Lampenfieber, Schrecksituationen, Verliebtheit oder Zorn. Der Volksmund nimmt häufig bildhaft Bezug auf das Herz: Herzzerreißend, mir rutscht das Herz in die Hose, da hüpft das Herz vor Freude, ein hartes Herz haben. Obwohl Herzbeschwerden Auslöser für Ängste sind, liegen häufig Ängste den Beschwerden wie Rhythmusstörungen oder Herzenge zugrunde. Frühe Traumata bereits im Mutterleib hinterlassen Narben im Stresszentrum im Gehirn aber auch Spuren im Herzmuskel.

Unser Herz kommuniziert rege mit dem Gehirn. Kardiologen kennen das Phänomen des „Broken-Heart-Syndroms“ wobei durch Stress Symptome eines Herzinfarktes ausgelöst werden. Das Herz besitzt ein eigenes Nervensystem, das unabhängig vom Gehirn agiert und Informationen verarbeitet. In Folge von Traumatisierungen werden Gefühle, Körperwahrnehmungen und Erinnerungen in unbewusste Regionen verschoben – wir sprechen von Spaltung.

Erfahrungen aus meiner Praxis und meine eigene Betroffenheit lassen keine Zweifel aufkommen, dass die Suche nach der psychischen Beteiligung an Herzerkrankungen von großer Bedeutung ist. Mit der Aufstellungsarbeit haben wir ein wertvolles Instrument, mit dessen Hilfe wir verborgene Gefühle finden und einordnen können. Belastende Ängste werden reduziert und je nach Krankheitsbild können der Mensch und sein Herz vollständig genesen.

Nach einer kurzen Einleitung gibt es die Chance für eine eigene Aufstellung in diesem Workshop.

 

Andrea Tietz, Jahrgang 1959, Heilpraktikerin seit 1994 in Berlin, verheiratet, Mutter und Großmutter, Praxis Core-Evolving in Berlin.

www.core-evolving.de 
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