Gesunde Autonomie

Verein zur Förderung einer gesunden Autonomieentwicklung von Menschen e.V.

Webseite durchsuchen:

Astrid Ersland Sandvik

Astrid Ersland SandvikDie große Freude, mein Ich zu finden

Viele meine Klienten fühlen sich einsam, nirgendwo zugehörig und niemals gut genug selbst wenn sie Arbeit haben, Familie und Freunde. Kann ein frühes Trauma solche Folgen nach sich ziehen? Nicht zu wissen, wer sie wirklich sind, nicht zu wissen, was sie wollen and einen Körper zu haben, der sie sabotiert? Wenn sie dann Autoimmunerkrankungen haben oder Entzündungen fühlen sie den Zwang, diese mit Alkohol oder Drogen zu beruhigen. Manche gehen Beziehungen ein um dem Schmerz der Einsamkeit zu entfliehen, egal ob der Partner alkoholabhängig oder schwer traumatisiert ist.

Ich werde eine kurze Einführung über die Folgen geben, die ein frühes Trauma hat, wenn das gesunde Ich und der eigene Wille schon früh abgespalten werden mussten. Ich werde einige „goldene Einsichten“ meiner Klienten dazu über ihre Suche nach sich selbst referieren. IoPT kann uns erklären, was mit uns geschieht, wenn wir früh traumatisiert werden. IoPT weist uns auch den Weg zurück um uns wiederzugewinnen, in unseren Körper zurückzukommen und unsere Traumabiografie zu begreifen.

Im Workshop wird es die Gelegenheit für eine Aufstellung zu dieser Thematik geben verbunden mit Körpersymptomen oder Beziehungsproblemen.

 

Astrid Ersland Sandvik ist Psychotraumatherapeutin, sie studiert bei Marta Thorsheim seit 2003 und absolviert das Internationale Training von Franz Ruppert seit 2013. Sie begann mit ihrer eigenen Praxis 2009 sowohl im Einzel- wie Gruppensetting. Sie ist Supervisorin für IoPT.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Christina Schön

Christina SchönBluthochdruck - extremer Druck von Anbeginn des Lebens

Schon in der Gebärmutter übernimmt das Kind die Trauma-Gefühle der eigenen Mutter, um mit ihr in Verbindung zu kommen. In der Regel wird das Kind von der Mutter zusätzlich traumatisiert, wenn diese ihre Traumata nicht bearbeitet. So wirken übernommene und selbst erlebte Traumata im Körper des Kindes. Die eigene Hilflosigkeit, Trauer, Ohnmacht, Wut, Scham, Todesangst werden von ihm abgespalten, um zu überleben. Der Körper und die Zellen speichern alle Empfindungen und Gefühle seit der Entstehung. So entwickelt sich von Anbeginn des Lebens ein extremer Druck, eine enorme Daueranspannung, die sich in der Mitte des Lebens zum Beispiel als Bluthochdruck manifestieren kann.

In meinem Workshop will ich dieses Thema anhand eigener Erfahrungen und an Beispielen meiner Klienten erläutern.
Eine Aufstellung zum Thema "Bluthochdruck“ wird möglich sein.

Workshopdokumente/ Handouts herunterladen
 

Christina Schön, geboren 1954, eigene Psychotherapeutische Praxis/ HPG für Körperorientierte Psychotherapie seit 2001 in Essenheim, Gestalttherapie FPI, Heilpraktikerin, Craniosacrale Therapie, langjährige Tätigkeit in psychiatrischer Klinik, Geburtsarbeit bei K. Käppeli, R. Bücher, Claire Dolby, seit 2009 Aufstellungen nach Prof. Franz Ruppert, 2016 Fortbildung bei Prof. Franz Ruppert.

www.christina-schoen.de 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Alice Schultze-Kraft

Alice Schultze-KraftHabe ich einen Körper oder bin ich mein Körper?

In diesem Workshop geht es um der Frage, inwieweit die Unterscheidung zwischen Psyche und Körper nicht schon die Folge eines Identitätstraumas mit Unterbrechung der gesunden Ich-Entwicklung darstellt. In vielen Bereichen, so z.B. in der Schulmedizin, werden Körper und Psyche noch immer getrennt betrachtet. Die Grundannahme einer solchen Getrenntheit und die damit einhergehende Objektivierung unseres Körpers durchpulsen wie selbstverständlich unsere Gesellschaft. Sie begegnen uns in den Wissenschaften, den Medien, dem individuellen Alltagsleben und werden nur wenig bewusst gemacht oder differenziert hinterfragt.

Auch im Schönheits-, Fitness- und Gesundheitswahn spiegelt sich letztlich nichts anderes als die Distanz zu uns selbst wider. Wenn wir unseren Körper als Objekt betrachten, auf das wir uns fixieren, das wir sorgenvoll beobachten, das wir ignorieren, kontrollieren, bewerten, manipulieren, reparieren, optimieren oder perfektionieren, sind das zumeist Facetten von Traumaüberlebensstrategien. Diese halten uns von den im impliziten Körpergedächtnis gespeicherten schmerzhaften Erfahrungen fern. Sie mit unserer Traumabiographie in Verbindung zu bringen, kommt uns meist nicht in den Sinn.

Wie können wir wieder herausfinden aus dieser basalen Getrenntheit von uns selbst? Welches Erleben hat uns im Ursprung derart von uns gespalten? Mit Hilfe der Anliegen-Methode kann es gelingen, uns schrittweise fühlend und spürend an uns selbst heranzulassen. Und uns durch diese Berührung einem psychisch-körperlichen Eins-Sein zu nähern.

Workshopdokumente/ Handouts herunterladen
 

Alice Schultze-Kraft, Heilpraktikerin für Psychotherapie, in eigener Praxis in Kleve tätig. Identitätsaufstellungen auf der Basis der Identitätsorientierten Psychotraumatheorie in Gruppen und Einzelsitzungen, Mitbegründerin des „Centrums für Potentialentfaltung“ in Kleve.

www.traumatherapie-aufstellung.de 
www.centrum-fuer-potentialentfaltung.de 

 

Alexandra Smith

Alexandra SmithNeurowissenschaften, IoPT und die Anliegenmethode

Immer mehr erkennen wir, dass bei uns Menschen ein emotionales Trauma ein biopsychosoziales Phänomen ist. Die Grundlage dafür ist die lebensnotwendige Symbiose mit anderen Menschen. Dieser symbiotische Entwicklungsprozess beginnt mit der Mutter. Deshalb kann bereits in der Gebärmutter ein frühes Trauma stattfinden. Die ursprüngliche Symbiose kann lebensbedrohlich ist, weil über die Nabelschnur und die Plazenta Neurotransmitter auf das Kind einwirken, die ihm schaden. Ebenso kann nach der Geburt die Biologie des Kindes durch gestörte Bindungsprozesse beeinflusst werden. Die biologische Antwort auf Bedrohungen prägt nachhaltig das Nervensystem und die Entwicklung der Psyche. Die Spaltungen, welche die IoPT beschreibt, haben ein neurologisches Korrelat und beeinflussen die Entwicklung des Ichs.

Die neurowissenschaftliche Forschung über Trauma liefert eine weitgehende Bestätigung von IoPT. Ich will in diesem Workshop grundlegende neurowissenschaftliche Konzepte vorstellen, um IoPT und die Anliegenmethode zu beschreiben. Ich werde dazu auch über Fallstudien berichten.

Im Workshop wird auch Gelegenheit für einen Aufstellungsprozess sein.

 

Alexandra A. Smith, ist akkreditiertes Mitglied des National Council of Psychotherapists. Sie bietet IoPT Therapie für Einzelpersonen, Paare und Eltern in ihrer Privatpraxis in Buckinghamshire (UK) an. Sie hat auch die Berechtigung der British Psychological Society für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erworben. Sie ist Mutter von zwei Töchtern und Großmutter.

www.alexandraasmith.co.uk 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.