Gesunde Autonomie

Verein zur Förderung einer gesunden Autonomieentwicklung von Menschen e.V.

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Manuela Specht

Manuela SpechtFrühes Trauma und Schilddrüsenerkrankungen

Eine Erkrankung der Schilddrüse hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Stoffwechselfunktionen und beeinflusst den gesamten Organismus. Was hat die SD derart irritiert, dass sie entweder zu wenig oder zu viel arbeitet, oder womöglich chronisch entzündet ist? Kann die Lebenszeit im Mutterleib der Ursprung von „Gesundheit und Krankheit“ der SD sein? Im Mutterleib stehen wir unter dem Einfluss mütterlicher Hormone. Ist die Mutter mehr als gestresst und kann sich selbst nicht regulieren, schüttet sie dadurch Hormone oder Adrenalin in hohen Dosen dauerhaft aus. Ein Zuviel an solchen belastenden Reizen kann dem ungeborenen Kind gesundheitlich schaden und unter anderem der Grundstein für eine spätere SD-Erkrankung sein!

In meinem Workshop können Betroffene mit Hilfe eines eigenen "Anliegensatzes" die Ursache ihrer SD-Erkrankung erforschen. Was können wir selber für uns und unsere Gesundheit tun, damit unser Organismus nicht länger dafür herhalten muss?

 

Manuela Specht, examaminierte Krankenschwester, Ausbildung in Psychologie, Psychotherapie, Voice Dialogue, lösungsorientierter Traumaarbeit, Fortbildung in Identitätsorientierter Psychotraumatheorie und -therapie, psychologische Beraterin, Traumabegleitung, Aufstellen des Anliegensatzes in eigener Praxis in Bad Tölz, Co-Autorin "Frühes Trauma".

www.systemische-beratungen-specht.de 
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Cordula Schulte

Cordula Schulte

Die Angst vor dem Mutter sein und ungewollte Kinderlosigkeit

Dass Frauen keine Kinder bekommen können oder sich dagegen entscheiden, wird in unserer Gesellschaft immer noch negativ bewertet. Zum „Funktionieren“ scheint es zu gehören, eine Familie zu haben, beruflich erfolgreich zu sein – und das am besten noch in einer glücklichen Beziehung. Diese Illusion von der „heilen Familie“ mit mindestens einem Kind wird in gesellschaftlich unterstützt, ohne dass sich Frauen fragen, was sie wirklich wollen, warum sie es wollen oder auch nicht.

Wenn sich eine Frau bewusst gegen das Muttersein entscheidet, werden oft Gründe hierfür genannt, die etwas mit sachlichen Erwägungen wie z.B. einer Karriereplanung zu tun haben. Selten und wenn erst sehr spät wird erkannt, dass sie durch Traumatisierungen Angst davor hat, eigene Kinder zu bekommen und diese ins Leben zu begleiten. Angst davor, sich auf die Gefühle, die Beziehung und die Bindung zu einem Kind einzulassen, weil sie selbst traumatische Erfahrungen in der frühen Kindheit oder bereits vorgeburtlich gemacht hat.

In meinem Workshop geht es auch um die Frage, was im Körper einer Frau passiert, wenn sie trotz eines großen Wunsches nach einem Kind nicht schwanger wird. Häufig gibt es keine medizinischen Erklärungen für die Kinderlosigkeit und eigentlich dürfte einer Schwangerschaft nichts im Wege stehen. In meiner Praxis habe ich mehrfach Frauen begleitet, die verzweifelt versucht haben, eine Schwangerschaft mit allen Möglichkeiten der Medizin herbeizuführen. Inzwischen gibt es Kinderwunsch-Zentren und vieles mehr und es wird vermittelt, dass alles machbar ist. Dass der Körper dieser Frau sowie ihre Psyche mit allen Mitteln dagegen steuern, wird außer Acht gelassen und nicht hinterfragt. Wenn wir uns mit Hilfe der Anliegen-Methode diesem Thema nähern, finden wir immer eine Traumatisierung in einer frühkindlichen Lebensphase.

In diesem Workshop werden wir auch sehen, inwieweit das Thema „Tod- und Fehlgeburten“ diesen Bereich berührt und wo es Überschneidungen gibt. Es wird nach einer theoretischen Einführung Gelegenheit für eine Anliegen-Aufstellung geben.

 

Cordula Schulte, geboren 1952, verheiratet, zwei Kinder, 2 Enkelkinder. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie in eigener Praxis in Essen tätig (Einzel- und Gruppentherapie). Dozentin und Seminarleiterin (DPS). Seit 2009 Fortbildung und Supervision in Identitätsorientierter Psychotrauma-Therapie bei Prof. Franz Ruppert, Mitautorin „Frühes Trauma“. Praxis für Psychotherapie in Essen.

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Bettina Schmalnauer

Bettina Schmalnauer

Körper und Trauma bei Kindern

Sind Kinder in Not, zeigen sie dies über körperliche und psychische Auffälligkeiten. Bei Babys, die in meine Praxis gebracht werden, handelt es sich oft um Schreibabys. Sie haben z.B. Verdauungsprobleme, Schlafprobleme oder Hautausschläge. Bei Kleinkindern sind die häufigsten Probleme Schwierigkeiten in der Beziehung mit anderen Kindern, Ängste, Einnässen, Einkoten, Infektionskrankheiten oder häufig hohes Fieber. Schulkinder plagen neben Schul- und Prüfungsängsten auch Mobbing, Albträume, Zähneknirschen, häufige Bauch-, Ohren- oder Kopfschmerzen, extremer Husten oder Allergien.

Das Kind fühlt und spürt immer richtig. Es gibt immer gute Gründe dafür. Die Ursachen dieser kindlichen Botschaften zu erkennen und herauszufinden, ist die Grundlage meiner Arbeit. Ein Kind oder ein Baby ist noch nicht in der Lage, seine Befindlichkeit verbal auszudrücken.

Erzielt die schulmedizinische Behandlung nicht die erhoffte Heilung, wenden sich viele besorgte Eltern heute zusätzlich anderen Methoden zu. Mit Babys und Kindern arbeite ich mit dem BodyTalk System©, hier ist das Wissen über „Frühes Trauma, Schwangerschaft, Geburt...“ wichtig und hilfreich. Mit Kindern ab 12 Jahren mache ich gute Erfahrungen mit der Anliegen Methode in der Einzelarbeit. Je nach persönlicher Reife kommen Jugendliche ab 16 Jahren schon in die Gruppe zur Arbeit mit der Anliegen Methode.

Die besten Erfolge kann man dann erreichen, wenn auch die Eltern bereit sind, sich die eigenen Kindheitsthemen anzuschauen. Oftmals geht es auch um die Frage, wie es mir selbst in diesem Alter ergangen ist, was habe ich da erlebt. Viele meiner großen und kleinen Klienten begleite ich schon viele Jahre. Die Kinder kenne ich oftmals seit dem Babyalter. Besonders freut mich die Bereitschaft der Eltern, sich wegen ihres Kindes etwas zu trauen, was sie für sich vielleicht nicht gewagt hätten - sich die eigenen Traumata ihrer Kindheit anzuschauen.

Bei meinen eigenen Kindern habe ich deren Symptome immer aufmerksam ernst genommen und daraus ein Anliegen formuliert.
Rückblickend war es das immer wert.

Workshopdokumente/ Handouts herunterladen
 

Bettina Schmalnauer, geboren 1970, drei Töchter, 2011 Fortbildung bei Prof. Ruppert, seither häufig bei ihm in der Praxis und seinen Seminaren, selbständig in eigener Praxis in Ohlsdorf bei Gmunden seit 2008 mit psychologischer Beratung, Coaching, Gordon Training, Arbeit nach Franz Ruppert in Einzelarbeit und Gruppen. Co-Autorin im Buch „Mein Körper, mein Trauma, mein Ich“.

www.gesundheitswerkstatt.co.at 
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Magriet Wentink und Wim Wassink

Magriet Wentink und Wim Wassink

Regulation und Dysregulation von Gefühlen von Klient und Therapeut während eines Aufstellungsprozesses

Vielleicht haben es einige schon in einem IoPT-Seminar erlebt: Ein Klient scheint sehr motiviert zu sein, mit seinem Anliegen, das ihm offensichtlich wichtig ist, zu arbeiten. Trotzdem stockt den Prozess. "Die Überlebensteile sind noch zu stark", heißt es dann möglicherweise, oder „er/sie ist noch zu wenig im Kontakt mit dem Ich“. Oft könnte man in solche Situationen auch sagen: "Die Angst ist noch zu groß". Bei solche Aussagen wird angenommen, dass es sich um die Angst des Klienten handelt. Aber was ist, wenn die Angst des Therapeuten unbewusst genauso groß ist? Mit der Folge, dass die Art und Weise, in der der Therapeut seine eigenen Gefühle während der Aufstellung reguliert, den Prozess des Klienten beeinflusst? Auch Berater und Therapeuten sind meist selbst traumatisierte Menschen. Aus der Traumaforschung kann geschlossen werden, dass es wahrscheinlich ist, dass auch bei Therapeuten Angstzentren im Gehirn schnell aktiviert werden, und dabei eigene Überlebensstrategien wirksam werden, wenn sie einen Traumaprozess eines Klienten intensiv anschauen. Dies gilt auch, wenn sie erfahren sind und eigene Traumata bereits bearbeitet haben.

Dieser Workshop thematisiert die Regulation und Dysregulation von Gefühlen, sowohl bei dem Klienten als auch bei dem Therapeuten in einer Mischung aus Theorie, Beobachtung, Erfahrung und Reflektion, mit viel Input für die eigene Praxis.

 

Margriet Wentink, geboren 1963. Ausbildung in NLP und Hypnotherapie, Kindertherapie und Kunstgeschichte. Fortbildung und Supervision bei Franz Ruppert seit 2005. Mit-Autorin des Buches: „Frühes Trauma“. Zwei Bücher über mehrgenerationale Traumata in den Niederlanden.

Wim Wassink, geboren 1944. Ausbildung in Heilpädagogik, Individualpsychologie und NLP. Supervision bei Franz Ruppert.

Margriet und Wim sind seit 1996 in ihrem eigenen Zentrum für Mehrgenerationale Psychotraumatologie, Interakt in Tiel (NL) tätig, seit 2006 arbeiten sie mit der Methode von Franz Ruppert und haben sie in den Niederlanden eingeführt. Zusammen haben sie mehrere Bücher von Franz Ruppert ins Niederländische übersetzt. Sie bieten Einzeltherapie, Gruppenseminare und Fortbildungen in den Niederlanden, Belgien und Deutschland an. Seminare in Deutschland, Belgien und in den Niederlanden.

www.interaktiel.nl 
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