Gesunde Autonomie

Verein zur Förderung einer gesunden Autonomieentwicklung von Menschen e.V.

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Maria Magdalena-Macarenco: „Warum brauche ich meine Krankheit?“

Maria Magdalena Macarenco

Workshop So01: Sonntag, 23.10.2016, 11:00 Uhr – 13:00 Uhr

Diese Frage mag seltsam anmuten, jeder Klient, den ich dies frage, ist überrascht, manchmal sogar irritiert.

Ein posttraumatisches Krankheitsbild kann viele Formen annehmen, z.B. psychologische oder körperliche Symptome. Wir müssen jedoch darüber hinausschauen, denn die Arbeit an einem Symptom kann nie zur Heilung führen, weil das Symptom nie das eigentliche Problem ist. Wir müssen das Symptom als eine Reaktion auf „etwas“ betrachten, und dieses „etwas“ ist ein Trauma: Trauma der Liebe, Existenztrauma oder Verlusttrauma …

Manchmal erkenne ich in einer Aufstellung, dass das „Ich“ das „Symptom“ dazu benutzt, sich vor einer destruktiven Beziehung zu verstecken. Oder dass die Krankheit keine Krankheit ist, sondern ein frühes Trauma, dass das Ich nicht sehen will. Oder dass das „Ich“ seine ihn vernachlässigende Mutter durch eine Autoimmunerkrankung zu erreichen versucht. 

Die Krankheit ist eine hinderliche Ablenkung etwas in unserem Leben zu sehen, das wir nicht sehen wollen – ein Schutzmechanismus gegen Traumagefühle. Das Verständnis dieser unbewussten Rolle der Krankheit kann einen bedeutenden Unterschied in unserem Heilungsprozess ausmachen.

Ich werde ein oder zwei Aufstellungen leiten und dabei werden wir die Gelegenheit haben, die Ursachen hinter psychologischen und körperlichen Krankheiten genauer zu erkennen. 

Maria-Magdalena Macarenco, geb. 1976, ist klinische Psychologin, ausgebildet in EMDR, systemischen Aufstellungen und multigenerationaler Psychotraumatologie. In ihrer Arbeit bei den Streitkräften und in ihrer Privatpraxis hat sie sich auf Trauma und posttraumatische Belastungsstörungen spezialisiert. Seit 2013 bietet sie Aufstellungsseminare nach Franz Rupperts Methode.

Praxis in Constanta, Rumänien
www.psiholog-macarenco.ro
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+40 721460399
 
 

Marina Schürmann: „Lebenswegreflexion und Selbstverwirklichung“

Marina Schuermann

Workshop So02: Sonntag, 23.10.2016, 11:00 Uhr – 13:00 Uhr

Lebenswegreflexion und Selbstverwirklichung

Wann beginne ich mein Leben zu reflektieren? An seinem Ende? Sobald ich in Rente gehe? Wenn ich über 70 Jahre alt bin oder erst wenn ich krank werde? Obwohl viele Menschen versuchen dies bis zu ihrem Tod zu verdrängen, kommt jeder im Laufe seines Lebens und Alterungsprozesses irgendwann mit seiner Endlichkeit in Kontakt. 

In der Begleitung von Sterbenden wird häufig sehr deutlich, was Menschen in ihrem Leben im Nachhinein hätten anders machen wollen. Dabei bedauern viele Ähnliches: zu viel Arbeit, zu wenig Zeit für die eigenen Interessen, die eigene Familie, zu viele Zwänge, gesellschaftlich oder familiär. In den späteren und letzten Lebensphasen reflektieren wir häufig, was uns in unserem Leben geschehen ist, was wir erlebt und erfahren haben – aber auch, was wir selbst getan oder unterlassen haben. Viele Menschen kommen dann in ein Gefühl für ihre nicht erfüllten Vorstellungen und spüren, was in ihrem Leben wirklich wichtig gewesen wäre. Dann werden ihnen die Überlebensstrategien und Hilfskonstruktionen bewusst, die sie durch ihr Leben geführt haben.

Dieser Workshop widmet sich unter der Betrachtung der Identitäts- und Ich-Entwicklung der Frage, wie es gelingen kann, früher dem eigenen Willen zu folgen und die eigenen Überlebensmechanismen zu erkennen. Was benötigen wir, um möglichst vor dem Eintreffen der eigenen Endlichkeit in einen gesunden Kontakt mit dem eigenen Ich zu kommen und eigene Ideen und Vorstellungen zu verwirklichen?

Marina Schürmann, geb. 1983, Dipl. Päd., Sonderpäd., Trauer- und Sterbebegleiterin, Traumatherapeutin MPT/Identitätsorientierte Psychotraumatheorie (Ausbildung beim IGTV), Mediatorin nach Richtlinien BM, Dozentin. Praxis seit 2014, psychosoziale Begleitung im Hospiz, Beratung und Supervision für Schulen und soziale Träger in den Themenbereichen Trauma, Bindung, Trauer, Kommunikation und Arbeitsgesundheit.

Praxis in 28203 Bremen
www.ankerlicht-bremen.de 
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+49 176 310 61 529
 
 

Gerlinde Fischedick: „Ich und mein Beruf“

Gerlinde Fischedick

Workshop So04: Sonntag, 23.10.2016, 11:00 Uhr – 13:00 Uhr

  • Welchen Beruf habe ich erwählt?
  • Warum habe ich mich für diesen Beruf entschieden?
  • Wie agierte ich während der Ausbildung? 
  • Habe ich meinen Ausbildungsberuf beibehalten?
  • Fühlte ich mich berufen?
  • Wie gestaltete ich meine beruflichen Anfänge?
  • Welche Entscheidungen traf ich an beruflichen Weichenstellungen?
  • Von wem oder was  ließ ich mich bei meinen beruflichen Entscheidungen leiten?
  • Habe ich meinen Beruf selbst bestimmt oder ließ ich mich bestimmen?
  • Leide ich unter einer Berufsdepression?
  • Wie sehe ich mich heute in meinem Beruf?
  • Oder bin ich bereits ausgestiegen aus meinem Beruf?
  • Warum werde ich in meinem Beruf nicht glücklich?

Anhand dieser Fragen werden im Workshop die verschiedenen „Ich-Identitäten“ erörtert, die man im Laufe seines Berufslebens annimmt. Ausgeloste Teilnehmer werden die Möglichkeit bekommen, ihren aktuellen beruflichen Anliegensatz aufzustellen.

Willkommen sind Berater, Coacher und Aufstellungsleiter sowie Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Gerlinde Fischedick, Psychologische Systemtherapeutin und Beraterin, Mediatorin und Rechtsanwältin, lebt in Hannover und Celle.

Praxis in 30161 Hannover
www.zentrum-lebenstraining.de
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+49 511 89 84 614
 
 

Elfriede Wimmer: „Feindliche Mütter“

Elfriede WimmerWorkshop So05: Sonntag, 23.10.2016, 11:00 Uhr – 13:00 Uhr

Nicht alle Mütter lieben ihre Kinder. Wenn ein Kind offen oder versteckt, direkt oder subtil, Ablehnungs-, Hass-, oder gar Vernichtungsattacken erlebt hat, beruht die erste Beziehung im Leben nicht auf Liebe, sondern auf Angst. Es erlebt sich allein und ohnmächtig ausgeliefert und wird zusätzlich irritiert durch ein Umfeld, welches das idealisierte Bild der „immer liebenden Mutter“ aufrechterhält.

Kinder sind abhängig; destruktive Gefühle und Gewalt der Mutter können sie weder verstehen noch einordnen, sie können nichts verändern, sie können nicht weggehen. Der Wunsch nach Liebe, Nähe und Kontakt zur Mutter steht im Widerspruch zur Angst vor der Mutter, dem Bedürfnis nach Schutz. Existentielle Bedrohung als „Normalzustand“ in der Kindheit führt zur Entwicklung starker bis extremer Überlebensstrategien, wirkt in alle Beziehungen und die Erziehung der eigenen Kinder hinein und führt im Laufe der Jahre an körperliche und psychische Belastungsgrenzen. 

Im Workshop geht es um die Lebensrealität Betroffener und den Auswirkungen auf das Ich, die Identität und den eigenen Willen. 

Elfriede Wimmer, geb. 1960, verwitwet, 3 erwachsene Kinder. Heilpraktikerin für Psychotherapie. Aus- und Weiterbildungen: Holistische Psychotherapie, körperorientierte Verfahren, Trauerbegleitung, Systemaufstellungen, Kollektive systemische Prozessaufstellungen, Voice Dialogue, Selbstbegegnung durch Aufstellen des Anliegensatzes.

Praxis in 81829 München 
www.elfriede-wimmer.de
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+49 177 2960 761
 
 

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