Gesunde Autonomie

Verein zur Förderung einer gesunden Autonomieentwicklung von Menschen e.V.

Webseite durchsuchen:

Marion Nebbe: „Gesunde Liebe in der Partnerschaft“

Marion Nebbe

Workshop Fr05: Freitag, 21. Oktober 2016, 15:15 – 17:00 Uhr

Damit eine gesunde Liebesbeziehung gelingt, ist es erforderlich, sich selbst gut zu kennen. „Der größte Fortschritt in der heutigen Zeit ist der Schritt zurück zu uns selbst.“ 

Der Workshop beinhaltet den Kurzvortrag, „Die Auswirkung der Scham auf unsere Identität – die Masken der Scham,“ zu den Beziehungsthemen:

  • Wichtige Voraussetzungen für Nähe und Vertrauen
  • Grenzen setzen und Nein sagen können
  • Kontrolle und Dominanz aufgeben – wie geht das?
  • Sinnlichkeit und Sexualität – einfühlsame Kommunikation         
  • Die positive Auswirkung von Verbindlichkeit und Eigenverantwortung in der Paarbeziehung

Vom Ich zum Du zum Wir: In einer erfüllten und konstruktiven Partnerschaft geben sich zwei Menschen den Raum, ihre Identität zu entwickeln und gleichzeitig das eigene Selbstwertgefühl zu stärken. Das Gelingen einer verbindlichen Partnerschaft beginnt damit, sich selbst wertzuschätzen, insbesondere in Bereichen, in denen wir uns klein und nicht erfolgreich fühlen. Dazu ist emotionale Sicherheit und Selbstvertrauen erforderlich, das immer dann zunimmt, wenn wir das Wagnis eingehen, uns in der Beziehung zu uns selbst und anderen verletzlich zu zeigen.

Die Prozessarbeit „Selbstbegegnung durch den Anliegensatz“ wird demonstriert.

Marion Nebbe, Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin, Sexualberatung, Supervisorin, Mediatorin auf Basis der GFK, Familiylab – Seminarleiterin nach Jesper Juul, Eltern-Coaching, 2012 – 2014 Weiterbildung Mehrgenerationale Psychotraumatologie nach Prof. Dr. Franz Ruppert, München. Einzel- und Gruppenarbeit, Paar-Seminare.

Praxis in 80799 München
www.marion-nebbe.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
+49 89 37985355
 
 

Sabine Wintzen: „Die Angst vor dem eigenen Ich“

Sabine WintzenWorkshop Fr02: Freitag, 21.10.2016, 15:15 Uhr – 17:00 Uhr

Wenn die Folgen von Traumatisierungen und Bindungsstörungen den Kontakt zum authentischen Selbst verhindern und die eigene Willensbildung beeinträchtigen. 

Wenn schon bei der Zeugung und während der Schwangerschaft keine Liebe zu spüren ist und Ablehnung oder alle möglichen Formen von Gewalt vorherrschen, müssen wir uns bereits zu diesem frühen Zeitpunkt unseres Lebens spalten. Nach der Entbindung wird es in einer traumatisierten, bzw. emotional nicht „anwesenden“ Familie sehr wahrscheinlich so weitergehen. In der Folge wird es für einen Menschen immer unmöglicher, sich selbst gesund, autonom und individuell zu entwickeln. Um in einem solchen Umfeld zu überleben, wird es zu zahlreichen Anpassungen und Abspaltungen der eigenen Identität kommen. So wird ein echter Kontakt zu sich selbst, zu den eigenen Gefühlen, Wünschen, Gedanken und Bedürfnissen zur „Gefahr“ und in der Zukunft vermieden. Hieraus können sich im Laufe des Lebens vielfältige körperliche und/oder psychische Symptomatiken entwickeln. Mit Hilfe der Methode „Selbstbegegnung mit dem Anliegensatz“ lässt sich aus diesen Symptomatiken nach und nach herausfinden. 

Ergänzend biete ich pferdegestützte Persönlichkeitsentwicklung und Therapie, welche ebenfalls der tiefen Selbstbegegnung und Selbsterkenntnis dient und den therapeutischen Prozess bereichern kann. 

Im Workshop besteht nach dem Vortrag für einen Teilnehmer die Möglichkeit einer Selbstbegegnung mit dem Anliegensatz. 

Sabine Wintzen, geb. 1963, Trainerlizenz DSB (Deutscher Sportbund) für Reiter und Pferde, psychologische Beraterin IAPP, Fortbildung in pferdegestützten Trainings. 2010 Weiterbildung in der Mehrgenerationalen Psychotraumatologie nach Prof. Dr. Franz Ruppert bei Birgit Assel igtv. Seitdem fortlaufend Teilnahme an Supervision, Intervision, Hospitation und Besuch der Seminare von Prof. Dr. Franz Ruppert. Seit 2012 bietet Sabine Wintzen in Einzelarbeit und Gruppenseminaren die „Selbstbegegnung mit dem Anliegensatz“ an.

Praxis in 40235 Düsseldorf
www.sabine-wintzen.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
+49 157 72547998
 
 

Martina Wittmann: „Einfluss traumatischer Erfahrungen auf die Identität eines Menschen“

Martina Wittmann

Workshop Fr06: Freitag, 21.10.2016, 15:15 Uhr – 17:00 Uhr

Erleidet ein Mensch ein Trauma, hat dies meist bedeutende Konsequenzen auf seine Identität bzw. Identitätsentwicklung. Ausschlaggebend ist hierfür der Zeitpunkt einer traumatischen Erfahrung. Liegt dieser in einer frühen Lebensphase, z.B. schon pränatal, hat dies Auswirkung auf die neuronalen Verschaltungen im Gehirn. Es führt dazu, dass die genetische Codierung jeder einzelnen Zelle verändert wird. Frühe Traumata verändern somit die zellinterne Chemie und werden auch im Gedächtnis der Zelle abgespeichert. Aus diesen Strukturen entwickelt der Mensch seine Identität und sein „Ich“. So ist es möglich, dass sich ein traumatisierter Mensch nur über Traumagefühle wahrnehmen kann und sich als Trauma personifiziert, im Sinne von: „Ich bin Trauma“. Oder Betroffene sind durch eine Traumatisierung mit Personen und deren Gefühlen so verstrickt, dass sie nicht unterscheiden können, was zu ihnen und was zu diesen anderen Personen gehört. Sie fühlen gleichzeitig ihre eigenen und die Gefühle anderer in sich, z.B. die der Mutter, des Vaters, der Täter … Es gibt keine Grenze mehr zwischen ihnen und anderen Personen. „Wer bin ich?“ muss entdeckt und im wörtlichen Sinne entwickelt werden. Das menschliche Gehirn bleibt zeitlebens formbar. Wir haben keine festgelegte, primäre biologisch-genetische Bestimmung, wie man früher glaubte. Lernen und Veränderung ist ein Leben lang möglich.

Martina Wittmann, geb. 1960, Krankenschwester, Lehrerin für Pflegeberufe, Auslandseinsatz über „Care Deutschland“ im Flüchtlingslager der Republik Kongo während des Genozids in Ruanda. 1998 Weiterbildung zur Supervisorin. 2002 Fortbildung nach Prof. Dr. Franz Ruppert, seit 2004 Seminare und Einzelarbeit in eigener Praxis.

Praxis in 86150 Augsburg
www.traumaaufstellung-augsburg.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
+49 170 4802023
 
 

Kerstin Kirschniok: „Trauma überleben – eine Chance für einen Neubeginn?“

Kerstin Kerschniok

Workshop Fr07: Freitag, 21.10.2016, 15:15 Uhr – 17:00 Uhr

Es gibt Ereignisse im Leben eines Menschen, die den Alltag des Betroffenen komplett verändern. Z.B. kann der Verlust eines Angehörigen oder eines Freundes den Betroffenen völlig „aus der Bahn werfen“. Die Umstände des Verlusts setzen vielleicht eigene Ängste frei. Ist der Angehörige z.B. an einem Krebsleiden verstorben, kann sich die Frage auftun: „Bekomme ich auch Krebs?“ Auch eigene schwere Krankheiten, besonders lebensbedrohliche, können zur eigenen Reflexion führen: Was kann ich für mich tun? Was kann ich verändern, dass es mir besser geht? Ähnliche Fragen stellen sich bei selbsterlebten Unfällen oder anderen Katastrophen.

Kriege, Folter und ihre Folgenschäden sind traumatisierende Erlebnisse, die das Leben der Betroffenen oft für immer verändern. Es gibt Menschen, die einfach weiterleben wie vor dem Ereignis, andere verändern ihr Leben komplett.

  • Was passiert mit uns bei so einem traumatischen Erlebnis?
  • Können wir auch nach vielen Jahren der Verdrängung etwas für uns tun?

Die Fragen nach dem Warum gerade ich? Wieso muss gerade mir das passieren?, sind in der Menge vielfältig.

In diesem Workshop zeigt Kerstin Kirschniok die Möglichkeiten auf, die die Identitätsorientierende Psychotraumatheorie- und therapie (IoPT), basierend auf der Methode von Prof. Dr. Franz Ruppert, „Selbstbegegnung durch den Anliegensatz“ bietet. Zudem wird es die Möglichkeit zur Selbsterfahrung geben.

Kerstin Kirschniok, verheiratet, ein Sohn, der seit 2013 krebskrank ist, und jetzt seit 2016 auf dem Weg ins Leben ist. In meiner Praxis begleite ich Menschen seit Dezember 2010 mit der Methode nach Prof. Dr. Franz Ruppert. 

Praxis in 31141 Hildesheim
www.kerstin-kirschniok.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
+49 5064 2684028
 
 

Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.